Förderkonzept

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Der Altersvorsorgeaufwand setzt sich aus Eigenbeiträgen und Zulagen zusammen. Zur Entlastung der Bürger zahlt der Berechtigte nur seine Eigenbeiträge, die staatliche Zulage wird vom zuständigen Finanzamt nach Antragstellung unmittelbar auf den begünstigten Vertrag gutgeschrieben. Die Höhe der Zulage ist abhängig von Familienstand und Kinderzahl. Bei höheren Einkommen oder Eigenbeiträgen, die die Mindesteigenbeiträge (s. u.) übersteigen, kann es günstiger sein, den Altersvorsorgeaufwand im Rahmen des Sonderausgabenabzugs geltend zu machen. Dies wird vom Finanzamt im Rahmen eines "Günstigervergleichs" geprüft. Ist die Steuerersparnis durch den Sonderausgabenabzug höher als die Zulage, wird die Differenz dem Steuerpflichtigen gutgeschrieben. Die gezahlte Zulage verbleibt auf dem Anlagekonto.

Als Sonderausgabenabzug geltend gemacht werden können - unabhängig vom individuellen Einkommen - nachfolgende Altersvorsorgeaufwendungen (Eigenbeiträge + Zulage):

  • in den Jahren 2002 / 2003: 1 %
  • in den Jahren 2004 / 2005: 2 %
  • in den Jahren 2006 / 2007: 3 %
  • ab 2008 (und in folgenden Jahren): 4 %

Der Prozentsatz bezieht sich auf die Beitragsbemessungsgrenze zur gesetzlichen Rentenversicherung der Arbeiter und Angestellten.

Der Aufbau der Altersvorsorge erfolgt aus nicht versteuertem Einkommen, weshalb die späteren Auszahlungen der Steuerpflicht unterliegen.

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