Steuer- und Beitragsfreiheit des Aufwands

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Der Aufwand zur betrieblichen Altersvorsorge wird vom Arbeitgeber geleistet. Seit einiger Zeit erfolgt die Finanzierung verstärkt aus der Umwandlung von Entgelt. Der Anreiz dazu resultiert in der Ersparnis von Beiträgen zur Sozialversicherung einer- und in steuerlichen Vorteilen andererseits.

Damit die Beiträge zur Sozialversicherung stabil gehalten werden können und das Beitragsaufkommen nicht geschmälert wird, soll diese Möglichkeit mittelfristig abgeschafft werden. Beitragsfreie Entgeltumwandlung wird für alle Durchführungen auf 4% der Beitragsbemessungsgrenze der Rentenversicherung von Arbeitern und Angestellten begrenzt und nur noch bis Ende 2008 zugelassen.

Für die Förderung der betrieblichen Altersvorsorge kann die steuerliche Förderung aus Zulagen bzw. Sonderausgabenabzug mit Beitragspflicht des Aufwands in Anspruch genommen werden.

Zuführungen in einen Pensionsfonds oder in eine Pensionskasse sind für den Arbeitgeber bis zu der Grenze von 4% dauerhaft steuer- und beitragsfrei gestellt. Keine Änderung erfolgt dagegen bei der Möglichkeit der Pauschalversteuerung mit Beitragsfreiheit des Aufwands bis zu den entsprechenden Höchstgrenzen im Jahr (die sich jährlich ändern können) und bei der Finanzierung von Direktzusagen und Zusagen über Unterstützungskassen durch Rückstellung bzw. Abzug von Betriebsausgaben durch den Arbeitgeber.

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