Einführung von Pensionsfonds

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Das Ziel, die betriebliche Altersvorsorge in die neue steuerliche Förderung mit Zulagen bzw. Sonderausgabenabzug einzubeziehen, erfährt durch Einführung von Pensionsfonds eine Verbesserung. Die Förderung wird damit indirekt auch für die internen Durchführungswege Direktzusage und Unterstützungskasse geöffnet. Anwartschaften in den internen Durchführungen können steuer- und beitragsfrei in den Pensionsfonds übertragen werden.

Mit der Möglichkeit der Auslagerung von Rückstellungen für Direktzusagen wird Unternehmen ein Angebot gemacht, ihre Bilanzen und damit ihre Stellung auf dem internationalen Kapitalmarkt zu verbessern. Für Arbeitnehmer ist damit der Vorteil verbunden, dass sie einen Rechtsanspruch gegenüber dem Pensionsfonds (als externen Träger der betrieblichen Altersvorsorge) erhalten und ihre Ansprüche bei einem Wechsel des Arbeitgebers mitnehmen können.

Der Pensionsfonds bietet Arbeitgebern zudem den Vorzug, betriebliche Altersvorsorge durch Beitragszusagen mit einer Mindestgarantie (beschränkt auf den Nominalwert der eingezahlten Beiträge) besser kalkulieren zu können und nicht mehr allein mit höheren Risiken verbundene langfristige Verpflichtungen aus Leistungszusagen eingehen zu müssen. Der Pensionsfonds zahlt lebenslange Altersrenten mit der Möglichkeit der Abdeckung des Invaliditäts- und Hinterbliebenenrisikos. Renten aus dem Pensionsfonds unterliegen der nachgelagerten Besteuerung.

Mit der größeren Freiheit bei der Vermögensanlage ist für den Pensionsfonds die Verpflichtung verbunden, ein internationalen Standards entsprechendes Risiko-Management einzurichten, um die Anlagestrategie auf das Profil der Verpflichtungen gegenüber Versorgungsanwärtern bzw. Rentnern abzustimmen.

Um die Sicherheit der für die Vermögensanwärter angelegten Gelder zu gewährleisten, müssen Geschäftsbetrieb und die Ausstattung mit Eigenkapital (Solvabilität) durch das Bundesaufsichtsamt für das Versicherungswesen überwacht werden.

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