Dienstunfähigkeitsversicherung

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Wozu brauche ich eine Dienstunfähigkeitsversicherung?

Wegen der richtigen Absicherung für Beamte!

Auch Beamte können wegen der typischen Folgen ihres Berufs berufsunfähig werden und ihren Dienst nicht mehr verrichten. Der Staat nennt es "Dienstunfähigkeit". Allerdings gibt es unterschiedliche Regelungen, die ihm Hinblick auf die dienstliche Verwendung greifen. So hat ein Verwaltungsangestellter oder Richter andere körperliche und geistige Anforderungen zu erfüllen als Polizeibeamte, hauptberufliche Feuerwehrleute, Justizvollzugsbeamte oder Soldaten / Soldatinnen. Dieser Personenkreis benötigt daher eine spezielle Absicherung, die über die übliche Berufsunfähigkeitsversicherung hinausgeht - eben eine Dienstunfähigkeitsversicherung.

Die Unterscheidung nach "Berufsunfähigkeit" und "Dienstunfähigkeit" ist deshalb besonders wichtig, weil  ein Beamter zwar dienstunfähig sein kann, aber nicht gleichzeitig berufsunfähig sein muss. Denn er kann und wird auf eine andere Dienststelle versetzt werden und dort weiter seinen Dienst ausüben.

Was "Berufsunfähigkeit" und "Dienstunfähigkeit" bedeutet, ist vertraglich bzw. gesetzlich geregelt. In den Versicherungsbedingungen heißt die wichtige Passage zur Berufsunfähigkeit: "...... infolge von Krankheit, Körperverletzung oder Kräfteverfalls voraussichtlich 6 Monate dauerhaft außerstande ist, seinen Beruf oder eine andere Tätigkeit auszuüben, die aufgrund seiner Ausbildung und Erfahrung ausgeübt werden kann und die seiner bisherigen Lebensstellung entspricht."

Dagegen wird ein Beamter nach § 44 (1) Bundesbeamtengesetz nur dann dienstunfähig, wenn er "…wegen des körperlichen Zustandes oder aus gesundheitlichen Gründen zur Erfüllung der Dienstpflichten dauernd unfähig (dienstunfähig) ist. Als dienstunfähig kann auch angesehen werden, wer infolge Erkrankung innerhalb von sechs Monaten mehr als drei Monate keinen Dienst getan hat, wenn keine Aussicht besteht, dass innerhalb weiterer sechs Monate die Dienstfähigkeit wieder voll hergestellt ist. In den Ruhestand wird nicht versetzt, wer anderweitig verwendbar ist."

 

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