pauschaldotierte Unterstützungskasse

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Zahlungen an eine Unterstützungskasse werden als Dotierung bezeichnet. Doch während bei der Form der rückgedeckten Unterstützungskasse die Beiträge aus der Entgeltumwandlung der Arbeitnehmer stammen, wird die pauschaldotierte Unterstützungskasse vom Unternehmen selbst dotiert.

Was vordergründig als Nachteil für das Unternehmen angesehen werden könnte, erweist sich bei näherer Betrachtung als Vorteil für den Arbeitgeber.

Für diese Form der betrieblichen Altersversorgung hat der Gesetzgeber eine zeitlich begrenzte Möglichkeit geschaffen, Beiträge, die für die Altersversorgung von Mitarbeitern gedacht sind, steuerfrei an eine Unterstützungskasse abzuführen. Im Rahmen der freien Bestimmung der Mittelverwendung kann sie die vereinnahmten Gelder wieder als Darlehen an das Unternehmen zurückgeben. Dieses kann dann seinerseits in geeigneter Form einen Gewinn bringenden Kapitalstock aufbauen und dabei Steuern sparen. Denn Dotierungen und Zinsen sind Betriebsausgaben und wirken sich daher im vorgegebenen Rahmen steuermindernd aus.

Die Versorgungsleistungen werden dann zu gegebener Zeit aus dem aufgebauten Kapitalstock gezahlt, der zudem Eigentum des Unternehmens darstellt und somit das Basel II-Rating verbessert.

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