Auf teure Extras verzichten

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Auch die beste Vorplanung schützt nicht vor Ausreißern aus dem Kostenkorsett. Dafür ist en Hausbau einfach zu komplex. Ein aktives Kostenmanagement zeigt dem Bauherrn jedoch sofort, wenn Gefahr im Verzug ist und er reagieren muss.
Auf diesen Seiten erhalten Sie Tipps und Hinweise, wie Sie mit einzelnen Gewerken viel Geld einsparen können.

Außenwände erfüllen eine Vielzahl von Funktionen: Sie tragen die Geschosse, sie schützen vor Wärme, Kälte, Wind und Schall. Diese vielen Anforderungen schlagen sich im Preis nieder. Hier lohnt es sich zu sparen, denn die Kosten für die Außenwände machen rund 15 Prozent der gesamten Baukosten aus. Die Kosten berechnen sich nach der Formel: Außenwandfläche mal Quadratmeterpreis.

Jede Unterbrechung der glatten Fläche (z. B. durch Fenster, Balkone, Erker, Zwerchgiebel) verursacht zusätzliche Kosten. Glatte, ununterbrochene Flächen sind am preiswertesten.


Ein anderer Aspekt: Die Dämmwerte der Außenwände entscheiden über die späteren Heizkosten. Hier sollte nicht an der falschen Stelle gespart werden. Zusätzlich gilt: Je kleiner die Außenwandfläche, desto geringer der Wärmeverlust.

Wandbaustoffe vergleichen

Es lohnt sich, bei Wandbaustoffen die Preise zu vergleichen. Die Auswahl ist regional verschieden, aber durchweg groß. Daneben stehen als Alternative Holzkonstruktionen zur Verfügung. Porenbeton und Hochlochziegel besitzen gute Wärmedämmeigenschaften. Diese Baustoffe können Sie ohne weiteres für ein kostengünstiges einschaliges Mauerwerk verwenden. Zudem sind sie besonders tragfähig, leicht und schnell zu verarbeiten. Das verringert die Lohnkosten und macht diese Baustoffe sogar für den Selbstbau interessant.

Sparen mit flexiblen Innenwänden

Im Gegensatz zu tragenden Innenwänden lassen sich nicht tragende Wände relativ leicht versetzen oder entfernen. Das erweist sich bei späteren Raumveränderungen als hilfreich und Kosten sparend, denn so kann der Wohngrundriss den späteren Anforderungen angepasst werden.
Besonders ggeignet sind Holz- und Metallständerwände (Trockenbauweise), die beidseitig mit Gipskartonplatten verkleidet werden. Hierbei ist allerdings zu beachten, dass sich schwere Regale oder Hängeschränke nur mit zusätzlichen Querverstrebungen an der Wand befestigen lassen.

Wände ohne Putz oder Tapete

Sind die Wände sauber verputzt, können Sie sich die Tapeten und das aufwändige Ankleben sparen, indem Sie den Anstrich direkt auftragen.
Bestehen die Innenwände aus Kalksandstein oder Ziegel und sind sauber gemauert, dann können Sie hier ganz auf den Putz verzichten und das Fugenbild wirken lassen.
Wenn Sie bedenken, dass ein Haus mit 100 Quadratmetern durchschnittlich 260 Quadratmeter Innenwandfläche hat, dann wird deutlich, dass hier eine Menge eingespart werden kann.
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