Private Equity Fonds

zurück senden drucken

Stattliche Gewinne beim Kauf nicht börsennotierter Unternehmen.

Die ersten Private Equity-Fonds entstanden in den siebziger Jahren in den USA und in Großbritannien, während sie in Deutschland erst seit Mitte der neunziger Jahre nennenswerte Aktivitäten entwickelt haben.

Und seit sich Investoren rund um den Globus wieder für Aktien interessieren, wächst auch das Geschäft mit noch nicht börsenorientierten Unternehmen.

Und aufgrund des vermögensverwaltenden Charakters ist die Beteiligung in der Regel auch steuerfrei. Selbst seriöse Zeitschriften berichten davon, dass zweistellige Nachsteuerrenditen als realisierbar gelten.

Im weiteren Sinne beteiligen sich Investoren durch Eigenkapital an wachstumsstarken Unternehmen. Im Gegenzug nehmen sie unmittelbar an deren wirtschaftlichen Erfolg teil. Wie bereits im Hauptteil Private Equity erwähnt, investieren Private Equity-Investoren in Unternehmen, die in den verschiedensten Unternehmensphasen einen Bedarf an Eigenkapital haben. Durch die Bereitststellung von Eigenkapital werden die Gründungsphase ebenso unterstützt, wie ihre Expansion, ihre Internationalisierung, ihre Ausgliederung aus einem Großkonzern oder die Übernahme durch das eigene Management.

Wie funktioniert das Geschäft?

Während man in der Frühphase, also der Gründung eines Unternehmens, von einer "Venture Capital-Finanzierung" spricht, bezeichnet man die späteren Phasen der Finanzierung als "Private Equity".

Zunächst wird ein Fonds aufgelegt, der sein Geld in der Regel von Pensionsfonds, Banken oder Versicherungen erhält.
Im nächsten Schritt erfolgt der Erwerb der Mehrheit an einem Unternehmen. Ein Teil der Finanzierung erfolgt mit dem Eigenkapital des Fonds (etwa 1/3), während ca. 2/3 der Finanzierung über Bankkredite erfolgt.
In der Phase drei erfolgt die Rückzahlung der Kredite einerseits aus dem Cash Flow der gekauften Unternehmen und später aus dem Erläs beim Börsengang oder Verkauf.

Bevor ein Private Equity-Investor aus dem Unternehmen ausscheidet, werden sie oft restrukturiert, fusioniert oder zerlegt.

Vorteile der Mischung und Streuung

Private Equity-Fonds bieten nicht nur überdurchschnittliche Renditen, sondern auch die Möglichkeit, Risiken innerhalb des Gesamtvermögens zu kompensieren. Die erforderliche Markttransparenz verlangt profundes Know-how und viel Kapital im Hintergrund. Denn Informationen stehen nicht jedem zur Verfügung. Daher arbeiten wir stets mit Experten zusammen, die beste Beziehungen, reichlich Research-Kapazitäten und exzellente Marktkenntnisse besitzen.

Gewählt wird üblicherweise eine Dachfondskonstruktion, die in einem Pool unterschiedlichster Zielfonds investiert und dadurch einen höchstmöglichen Diversifikationsgrad erreicht und damit das Ausfallrisiko auf ein Minimun reduziert.

Die European Private Equity and Venture Capital Association hat ermittelt, dass die Wahrscheinlichkeit eines Totalausfalls bei einer Direktbeteiligung um die 30 Prozent liegt. Dagegen beträgt bei Streuung auf nur wenige Zielfonds das Risiko eines Totalverlustes bei einem Prozent. Bei Dachfonds beträgt das Risiko eines Totalverlustes nahezu null Prozent.

Lassen Sie sich beraten!

Eine Investmententscheidung setzt langjährige Erfahrung und Marktkenntnis voraus. Die meisten Bürger verfügen über dieses Fachwissen jedoch nicht.

Daher stehen wir Ihnen mit unserem Marktüberblick und externen kompetenten Partnern gerne zur Verfügung, wenn es um Ihr Vermögen und Ihre Finanzen geht!

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Senden Sie uns einfach das Kontaktformular

zurück  senden  drucken