Altersvorsorge

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Altersvorsorge unter Berücksichtigung von Geldentwertung ("Inflation")

Inflation: Der schleichende Geldfresser

Kennen Sie das: "Früher haben Brötchen nur 10 Pfennige gekostet!". "Ja, und den Sprit gab es für unter einer Mark!"

Heute haben wir den Euro. Und obwohl 10 Pfennige heute 5 Cent und eine Mark rund 50 Cent wert sind, kann man doch ermessen, dass früher alles nur vermeintlich billiger war.

Aus diesem Grund muss bei langfristigen Sparprozessen wie der Altersvorsorge unbedingt die Geldentwertung ("Inflation") berücksichtigt werden. Bei einer langfristigen Betrachtung der letzten 50 Jahre lag die durchschnittliche Geldentwertung nämlich bei 2,8 Prozent im Jahr.

Wenn Sie also an Ihre Altersversorgung denken, dann sollten Sie unbedingt berücksichtigen, dass das Geld im Laufe der Zeit seinen Wert verliert.

Ein heute hoher Rentenbetrag wird in 30 Jahren erheblich schrumpfen, wie die folgende Animation zeigen kann:

Wenn Sie also nur die nominale Wertentwicklung, beispielsweise eines Sparplans mit monatlich 100 Euro betrachten, unterliegen Sie der Gefahr, sich von dem augenscheinlich hohen Beträgen in einer falscher Sicherheit wiegen. Entscheidend ist nämlich die Kaufkraft, die Ihr angespartes Geld zum Zeitpunkt Ihres Rentenbeginns besitzt.

Eine inflationsbereinigte Berechnung hingegen zeigt Ihnen, wie viel Ihr zukünftiges Vorsorgekapital gemessen an der heutigen Kaufkraft tatsächlich wert ist. Und damit Sie verschiedene Möglichkeiten der Überprüfung haben, können Sie in die folgende Animation beliebige Zinssätze eintragen und eine von Ihnen beliebig wählbare Inflationsrate - stets ausgerichtet auf einen Rentenbeginn mit 67 Jahren.

Die Zinssätze ("Renditen"), mit denen Sie rechnen sollte, respräsentieren die Annahmen der Bundesregierung über die Verzinsung

  • für die neue kapitalgedeckte Zusatzrente von 4 %
  • Anleihen und leicht unterdurchschnittlich erfolgreiche Lebensversicherungen (6%)
  • sowie Aktien (8%).

Oft rechnet man mit höheren Renditeerwartungen, die sogar zehn Prozent oder mehr betragen. Doch seien Sie lieber vorsichtig und rechnen einen Sicherheitsabschlag ein, weil sonst zu niedrige Sparraten angesetzt werden.

Bei der jetzt folgende "Bausteinvorsorge" wird nicht allein die Altersversorgung in seinen Bausteinen gezeigt, sondern auch die übrigen Zweige der eigenen Vorsorge. So ist die Planung einer Altersversorgung nur dann erfolgreich möglich, wenn Sie bis zum Renteneintritt voll berufsfähig sind. Somit spielen in der Betrachtung der Gesamtvorsorge auch die Berufsunfähigkeits- bzw. Unfallversicherung eine Rolle.

Und da Heute schon fast 50 Prozent aller gesetzlich Versicherter eine Krankenzusatzversicherung besitzen, ist auch hier eine entsprechende Prüfung erforderlich:

Vergleichen Sie Ihr Sparziel mit und ohne Berücksichtigung einer Inflation

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