Der Anbieter muss bestimmte Informationspflichten erfüllen

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Zu Ihrer Sicherheit und zu besseren Vergleichbarkeit der Vorsorgeprodukte muss der Anbieter den Vertragspartner vor Vertragsabschluss schriftlich darüber informieren (§ 7 Abs. 1 AltZertG),

  • wie hoch die Abschluss- und Vertriebskosten sind und über welchen Zeitraum sie verteilt werden,
  • wie hoch die Kosten für die Verwaltung des gebildeten Kapitals sind,
  • wie hoch die Kosten für den Vertragspartner sind, wenn er in ein anderes begünstigtes Anlageprodukt oder zu einem anderen Anbieter wechselt,
  • wie hoch das Guthaben in eniem Zeitraum von 10 Jahren jeweils am Jahresende ist, wobei Zinssätze von 2, 4 und 6 Prozent zugrunde zu legen sind,
  • welche Anlagestrategie verfolgt wird,
    wie sich das Anlageportfolio zusammensetzt,
    welches Risikopotenzial besteht,
    ob und wie ethische, soziale und ökologische Belange bei der Anlage berücksichtigt werden,
  • dass bei Beamten, Soldaten, Richtern und ähnlichen Personen deren Einverständniserklärung gegenüber dem Arbeitgeber zur Weitergabe ihrer Einkommensdaten an die zentrale Zulagestelle für Altersvermögen (ZfA) erforderlich ist, um die Altersvorsorgezulage zu erhalten (nach § 10a Abs. 1 EstG).
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