Leistungen der PKV

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Den optimalen Versicherungsschutz stellen Sie sich aus Bausteinen selbst zusammen.

Mit vier Bausteinen können Sie Ihren Versicherungsschutz zusammen stellen:

  • Ambulant-,
  • Stationär-
  • Zahnbehandlungs- und
  • Krankentagegeldtarif.

Für diese Kombinationen gibt es über 3 600 Tarife!

Diese Bausteine können Ihnen eine Krankheit erträglich machen:

  • Ambulanttarif
    Wie das Wort "Ambulanttarif" schon sagt, beinhaltet er die Kostenerstattung von Behandlungen durch niedergelassene Ärzte, Psychotherapie, für Heilpraktikerleistungen, Medikamente, Verband- und Heilmittel wie Massage oder Krankengymnastik sowie Hilfsmittel wie Brillen oder Hörgeräte.
    Nicht immer werden die Honorare der Ärzte in voller Höhe übernommen. Aber auch die Erstattung von Heil- und Hilfsmittel werden meist der Summe, Zeit oder auch der Stückzahl nach begrenzt. Und wenn das medizinisch notwendige Maß überschritten wird, kann jeder Versicherer seine Erstattung auch auf einen angemessenen Betrag herabsetzen. Achten Sie daher auf einen sogenannten "offenen Hilfsmittelkatalog".
    Es kommt auf den vereinbarten Tarif an. Daher bringen vermeintlich preiswertere Tarife oftmals teure Einschneidungen im Versicherungsschutz. Außerdem gibt es Hilfsmittel, die von Unternehmen nur von Fall zu Fall auf dem Kulanzwege erstattet werden. Auf diese Leistungen besteht kein Rechtsanspruch und können daher jederzeit abgelehnt werden.
    Wenn Sie in ein Alter kommen, in dem teurere Leistungen fällig werden, können Sie Ihren Versicherungsschutz nicht mehr entsprechend anpassen. Jungen Menschen fehlt es i.d.R. an Erfahrungen im Umgang mit Krankheiten. Daher sind sie oft bereit, auf Leistungen zu verzichten, um Versicherungsbeiträge zu sparen.
    Sollten Sie auch zu den 69 Prozent der Bevölkerung gehören, denen Leistungen im Bereich Naturheilkunde wichtig sind, dann sollten Sie darauf achten, dass erweiterte Leistungskataloge konkrete Verfahren benennen. Fragen Sie in Verbindung mit Heilpraktikerleistungen einfach mal nach dem "Hufelandverzeichnis". Wenn Ihnen ein Vertreter darauf keine Antwort geben kann, fragen Sie anschließend nach seiner Qualifikation.
  • Stationärtarif
    Muß man in einem Krankenhaus behandelt werden, deckt dieser Tarif alle damit verbundenen Leistungen ab. Dazu gehört die wichtigste Behandlung: die Chefarztbehandlung. Weiteres Kriterium ist die Unterbringung in gering mit Betten belegten Räumen (Ein- oder Zweibettzimmer), sowie der Transport zum oder vom Krankenhaus.
    Hier ist ganz besonders darauf zu achten, dass im vereinbarten Tarif die Höchstleistung des GOÄ-Satzes (Gebührenordnung der Ärzte) von 2,3fach erstattet wird, da die Krankenhäuser selten darunter abrechnen. Bestimmte ärztliche Leistungen (z.B. Operationen), die über den 7-fachen Satz der GOÄ bzw. GOZ hinausgehen, werden dann nicht erstattet, auch wenn es sich um einen Notfall handelt. Daher sollten Sie darauf achten, dass Ihr Tarif keine Leistungsbegrenzung auf die Höchstsätze der Gebührenordnungen (GOÄ und GOZ) vorsieht.
    Auch bei stationären Leistungen gilt: Je älter die Menschen, desto wichtiger sind ihnen die stationären Leistungen. Dagegen empfinden jüngere Menschen stationäre Leistungen als relativ unwichtig, denn sie verfügen selbst kaum über persönliche Leistungserfahrung. Wenn sie aber auch hier altersbedingt häufiger Leistungen in Anspruch nehmen möchten, ist es zur Tarifänderung zu spät.
  • Zahnbehandlungstarif
    Dieser wichtige Komplex beinhaltet die Behandlung von Zähnen, Mund- und Kiefererkrankungen sowie für Zahnersatz inklusive der Kosten für zahntechnische Laborleistungen und Material. Aber auch kieferorthopädische Leistungen gehören dazu.
    Für die Bevölkerung ist Zahnersatz die unverzichtbarste Leistungsart einer Vollversicherung, gefolgt von Hilfsmittel auf Platz 2, die Absicherung bei Auslandsaufenthalten und Heilmittel.
    Achten Sie bei Ihrem Zahntarif darauf, dass er ohne Summenbegrenzungen oder Zahnstaffeln gewählt wird. Außerdem auf einen Tarif, der bis zum Höchstsatz von 3,5fach der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) leistet.
    Die Höhe der Leistungen ist meist begrenzt. Wichtig ist eine möglichst hohe Beteiligung der privaten Krankenkasse. Hier sollten mindestens 80 Prozent, besser bis zu 100 Prozent geleistet werden. Aufpassen gilt bei Zahnersatz. Hier zahlen die meisten Versicherer je nach Tarif nur zwischen 50 und 90 Prozent. An dieser Stelle kann die Beitragsersparnis in der Prämie unter Umständen teuer werden. Also: Gehen Sie gerade beim Zahnersatz keine Kompromisse ein.
  • Krankengeldtarif
    Um bei einer krankheitsbedingten Arbeitsunfähigkeit den damit verbundenen Verdienstausfall auszugleichen, wird ein Krankentagegeld vereinbart. Es ist gestaffelt, ab welchem Tag und in welcher Höhe mit der Zahlung durch den Krankenversicherer begonnen werden soll. Es können aber auch verschieden hohe Zahlungen vereinbart werden, je nachdem, wie lange man die Dauer einer Krankheit finanziell schadlos überstehen kann bzw. will. Das Krankentagegeld wird unabhängig davon bezahlt, ob man nun stationär oder ambulant behandelt wird.
    Für Beamte kommt diese Tarifart jedoch nicht infrage, da sie auch bei längerer Krankheit finanziell abgesichert sind.
  • Pflegeversicherung
    Nach der Kür folgt in diesem Falle die Pflicht: die Pflegeversicherung, die auch für Privatpatienten eine Pflichtversicherung darstellt. Sie wird gleichzeitig im Zusammenhang mit dem Abschluß einer privaten Krankenversicherung genommen. Der Versicherer ist zur Vertragsannahme verpflichtet, sofern er auch die oben genannten Tarife für den Kunden versichert. Hier gibt es keine Leistungsunterschiede, weil sie gesetzlich vorgeschrieben sind. Auch die Beiträge sind gesetzlich vorgeschrieben.

Möchten Sie wissen, ob sich für Sie ein Wechsel in die private Krankenversicherung lohnt?

Dann fordern Sie hier Ihr persönliches Angebot an:



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