Vergleich GKV / PKV

zurück senden drucken

Erhebliche Unterschiede in den verschiedenen Systemen

Entscheiden Sie sich richtig!

Die Wahl des richtigen Krankenversicherers entscheidet viele Jahre über viele Tausend Euro Beitragsdifferenz und viele Leistungsdifferenzen.

Wer sich falsch entscheidet, entscheidet darüber, im Krankheitsfall nicht den optimalen Schutz zu genießen, der gerade bei schweren Erkrankungen bitter nötig ist.

Entscheiden Sie sich daher für oder gegen Behandlung durch Heilpraktiker. Entscheiden Sie auch darüber, ob Sie Heilbehandlungen in Sanatorien wünschen, auch (oder gerade) dann, wenn Sie durch einen akuten Notfall dort eingeliefert werden müssten.

In den folgenden Spalten erhalten Sie einen exemplarischen Überblick über die Leistungen in der Gesetzlichen Krankenkasse und den Leistungen eines Privatversicherers. Bitte beachten Sie, dass es im wesentlichen auf die Tarife des einzelnen Versicherers ankommt und hier somit nur ein allgemeiner Überblick geschaffen werden kann. Maßgeblich sind die Leistungsbeschreibungen der Versicherer.

Gegenüberstellung "Gesetzliche Krankenkasse" zu "Privater Krankenversicherung" (exemplarisch):

Ambulant Gesetzliche
Krankenkasse
Private
Krankenversicherung

(exemplarisch)
Arztkosten 100 % bei Behandlung durch zugelassene Kassenärzte. 100 % als Privatpatient mit Erstattung im Rahmen der Höchstsätze der Gebührenordnungen für Ärzte (GOÄ) und Zahnärzte (GOZ).
Krankentagegeld Ab 2006 sollen die Versicherten das Krankentagegeld allein mit einem Sonderbeitragssatz von 0,5 Prozent finanzieren. Bisher haben Arbeitgeber und Mitglieder das Krankengeld zusammen mit jeweils 0,25 Prozent Beitragssatzpunkten finanziert. Zahlung von Krankentagegeld entsprechend der vereinbarten Höhe.
Heilpraktiker Keine Leistung z.B. 80 % aus bis 2.500 Euro im Rahmen der GebüH
Arzneimittel Kosten für Arzneimittel, die nicht verschreibungspflichtig snd, werden nicht mehr von den Krankenkassen erstattet.
Ab 01.01.2004 sind eine Reihe von Änderungen bei den Zuzahlungen in Kraft getreten. Grundsätzlich wird bei vielen Leistungen eine prozentuale Zuzahlung von 10 Prozent der Kosten erhoben. Neue Belastungsgrenzen sollen vor einer finanziellen Überforderung schützen.
100 % der durch den Arzt verordneten und aus der Apotheke bezogenen Arzneimittel
Hilfsmittel 100 % in einfacher Ausführung. Für bestimmte Hilfsmittel Festbeträge. Keine Zuzahlungen bei großen Hilfsmitteln (Rollstuhl, Krankenbett, Gehhilfen). Zuzahlungen 20 % bei Bandagen, Einlagen, Kompressionsstrümpfen. 100 % Erstattung. Ggf. Zusage vom Versicherer einholen
Sehhilfen Seit dem 01. Januar 2004 werden von den Krankenkassen keine Kosten für Brillen und andere Sehhilfen mehr übernommen. Sie beteiligen sich nur noch bei Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahren und bei schwer sehbehinderten Menschen. 100 % bis z.B. 125 Euro alle 2 Jahre. Bei Kindern u.U. auch vorher, wenn sich die Sehschärfe verändert hat. Gestell, Gläser und Kontaktlinsen frei wählbar.
Heilmittel
(z.B. Massagen, Krankengym.)
100 % abzüglich 15 % Eigenbeteiligung. Unterliegen der Budgetierung 100 % Erstattung. Keine Einschränkung
Schutzimpfungen 100 % für Impfungen, die dem Impfkalender des Bundesgesundheitsamtes entsprechen 100 % für Impfungen, die dem Impfkalender des Bundesgesundheitsamtes entsprechen
Vorsorge-
untersuchungen
100 % im Rahmen vorgeschriebener Programme und altersabhängig. Gesetzliche Krankenkassen können seit 1.4.04 Bonusmodelle anbieten. Dadurch soll ein gesundheitsbewusstes Verhalten belohnt werden. 100 % für alle zur Früherkennung von Krankheiten notwendigen Vorsorgeuntersucherungen
Psychotherapie 100 % bei Psychotherapeuten mit Kassenzulassung. Z. T. begrenzte Zuschüsse. Vorherige Zusage erforderlich. 100 % für z.B. 25 Sitzungen. Behandlung z.T. auch durch einen Arzt oder approbierten Dipl. Psychologen. Vorherige Zusage erforderlich.
Transportkosten 100 % bei Notfällen oder zur ambulanten Behandlung wenn dadurch ein Krankenhausaufenthalt vermieden wird.
Seit dem 1.1.2004 werden Fahrtkosten zur ambulanten Behandlung grundsätzlich nicht mehr von den Krankenkassen übernommen. Es gibt jedoch Ausnahmeregelungen in besonderen Fällen.
100 % bei Notfällen zum Arzt oder Krankenhaus. 100 % bei Dialyse, Strahlen- oder Chemotherapie. Keine Zuzahlung.
Ambulante Kur 100 % Arztkosten und Anwendung abzüglich Eigenanteil. 15 % je Anwendung. Zuschuss 9,-- Euro pro Tag. Anspruch für 3 Wochen innerhalb von 4 Jahren. 100 % Arztkosten, Kurplan und Anwendungen. Kein Zuschuß aber auch keine Zuzahlungen. Anspruch für z. .B. 3 Wochen innerhalb von 3 Jahren.
stationär Gesetzliche
Krankenkasse
Private
Krankenversicherung

(exemplarisch)
Unterbringung 100 % Regelleistung im Mehrbettzimmer. Nur in zugelassenen Krankenhäusern. Eigenbeteiligung: 9,-- Euro / je Tag für max. 14 Tage im Jahr. 100 % Regelleistung.100 % Kosten des Ein-/ oder Zweibettzimmers. Freie Wahl des Krankenhauses. Keine Zuzahlung. Kein Selbstbehalt.
Arztkosten 100 % bei Behandlung durch den diensthabenden Arzt oder kassenzugelassenen Belegarzt. 100 % für privatärztliche Behandlung bis zu den Höchstsätzen der GOÄ, nach vorheriger Zusage auch darüber.
Ersatzkranken-
haustagegeld
Keine Leistung 20,-- bis 60,-- Euro täglich bei Nichtinanspruchnahme der Wahlleistungen.
Transportkosten 100 % bei medizinischer Notwendigkeit. Eigenbeteiligung pro Fahrt 13,-- Euro 100 % bei medizinischer Notwendigkeit zum / vom nächstgelegenen geeigneten Krankenhaus.Meist keine Km-Begrenzung oder bis 100 km. Keine Zuzahlung. Teilweise medizinisch notwendiger Auslandsrücktransport zu 100 %.
Stationäre Kur 100 % für ärztliche Leistung, Anwendung, Unterkunft und Verpflegung bis zu 3 Wochen innerhalb von 4 Jahren. Zuzahlung 9,-- Euro pro Tag. 100 % Arztkosten, Kurplan und Anwendungen. Kein Zuschuss aber auch keine Zuzahlungen. Anspruch für z. B. 3 Wochen oder bis 500,-- Euro innerhalb von 3 Jahren. Teilweise bis 20 Euro täglich, max. 28 Tage.
Zahn Gesetzliche
Krankenkasse
Private
Krankenversicherung

(exemplarisch)
Zahnbehandlung 100 % für Zahnbehandlungskosten. Füllungen in einfacher Ausfertigung, meist Amalgam. Paradontosebehandlung 100 % für Zahnbehandlungskosten. Füllungen in einfacher Ausfertigung, meist Amalgam. Paradontosebehandlung.
Zahnersatz Bisher bekamen Versicherte einen prozentualen Zuschuss zu den tatsächlich vom Zahnarzt im Heil- und Kostenplan veranschlagten Beträgen. Ab Jahresbeginn 2005 werden diese prozentualen Zuschüsse durch Festzuschüsse ersetzt, die sich nach dem jeweiligen zahnärztlichen Befund richten z.B. 75 - 100 % Erstattung ohne Einschränkung auf ein bestimmtes Material oder eine bestimmte Versorgung (bei 100 % mit Höchstgrenzen je Kalenderjahr).
Inlay Keine Leistung 80 - 100 % Erstattung
(je nach Tarif)
Implantat Keine Leistung 80 - 100 % Erstattung
Kieferorthopädie Zunächst 80 %, nach Abschluß der Behandlung 100 %. Bei zweitem Kind ist die Vorab-Erstattung 90 %.
Nur bis zum 18. Lebensjahr.
z.B. 80 % Erstattung. Unabhängig vom Alter.
Zahnstaffel Keine Summenbegrenzung Höchstsummen während der ersten Versicherungsjahre. Gilt nur für Zahnersatz und Kieferortopädie. Entfällt bei Unfall.
Kosten-
voranschlag
Heil- und Kostenplan muß von der Kasse genehmigt werden. Generell erforderlich. Ab zu erwartendem Rechnungsbetrag von 1.500 Euro erforderlich.
Sonstiges Gesetzliche
Krankenkasse
Private
Krankenversicherung

(exemplarisch)
Ausland
(Geltungsbereich)
Deutschland, sowie in Ländern mit denen ein Sozialversicherungs-
abkommen besteht (u.a. EU-Länder). Keine Übernahme, wenn sich der Versicherte zur Behandlung ins Ausland begibt.
Europa zeitlich unbegrenzt. Außerhalb Europas 3 Monate. Verlängerung möglich. 300 Euro je Verweiltag, wenn sich der VN zur Behandlung ins Ausland begibt.
Rücktransport Keine Leistung 100 % Erstattung bis z. B. 10.000 Euro
Selbstbeteiligung Keine generelle SB, jedoch diverse Zuzahlungen. Je nach Tarif: 0,-- , 300,-- , 600,-- , 1.200,-- Euro und höher. Keine SB bei stationärer Behandlung.
Optionsrecht Nicht erforderlich Nicht erforderlich bei optimalem Volltarif
Krankentagegeld 70 % des Bruttogehaltes, max. jedoch 90 % vom Nettogehalt. Höchsttagessatz im Jahr 2001 ist 78,75 Euro/ brutto.
Abzüglich SV-Beiträge:
RV 9,75 % (2003)
ALV 3,25 %
PV 0,85 % = 13,85 %
Dauer max. 78 Wochen.
100 % des vereinbarten Tagesgeldsatzes nach Ablauf der Karenzzeit. Versicherbar ist das tatsächliche Nettoeinkommen + des KV-Beitrages + des evtl. freiwilligen RV-Beitrages. Keine Zeitbeschränkung.
Beitragsrückerstattung Keine Rückerstattung je nach Tarif und Gesellschaft für den Abulant- und Zahntarif nach leistungsfreien Jahren bis zu 6 Monatsbeiträge. Auch bei anderen Tarifen möglich.

Noch einmal: Bitte beachten Sie, dass es im wesentlichen auf die Tarife des einzelnen Versicherers ankommt und hier somit nur ein allgemeiner Überblick geschaffen werden kann. Maßgeblich sind die Leistungsbeschreibungen der Versicherer.

Stellen Sie den optimalen Versicherungsschutz nach Ihren persönlichen Bedürfnissen selbst zusammen.

Oder möchten Sie vorher testen, welche Art Krankenversicherungsschutz zu Ihnen passt?

Fordern Sie Ihr persönliches Angebot an:



zurück  senden  drucken