Kündigung

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Möglichkeiten der Vertragskündigung

Kündigung der gesetzlichen Krankenkasse

Die Kündigung der gesetzlichen Krankenkasse erfolgt durch mehrere Möglichkeiten:

  1. Durch eine "ordentliche Kündigung"
    Die Kündigung erfolgt schriftlich zum Ablauf des übernächsten Kalendermonats, gerechnet ab dem Monat, in dem der Austritt erklärt wird.
    Beispiel:Kündigung am 15.05. - Ende der Mitgliedschaft am 31.07.
  2. Durch Die Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit.
    Die Mitgliedschaft auf Grund einer versicherungspflichtigen Beschäftigung endet mit Ablauf des Tages, an dem das Beschäftigungsverhältnis endet.
  3. Wenn Sie im vergangenen Kalenderjahr mehr als die Versicherungspflichtgrenze verdient haben.
    (2014: 53.550,-- Euro)
    • Kündigung zum Ende des Kalenderjahres der Überschreitung der Grenze:
      Die Mitgliedschaft endet zum Ablauf des Kalenderjahres nur, wenn innerhalb von zwei Wochen nach Hinweis der Krankenkasse über die Austrittsmöglichkeit der Austritt erklärt wird. Ansonsten automatisch die Weiterversicherung. Dann erst neue Kündigungsmöglichkeit mit Frist von 2 Monaten.
    • Überschreitung der Grenze durch Arbeitgeberwechsel
      Sofortige Kündigungsmöglichkeit mit Beginn des neuen Arbeitsverhältnisses.

Hinweis: Wir übernehmen diesen Service für unsere Kunden und erledigen alle Formalitäten inkl. der Vorbereitung der Kündigung bei der bisherigen Versicherung.

WICHTIG:
Kündigen Sie niemals einen bestehenden Versicherungsvertrag, ohne bereits eine schriftliche Annahmebestätigung eines neuen Versicherers in Ihren Händen zu haben.

Kündigung einer Privaten Krankenversicherung

Bitte gestatten Sie zunächst einen Hinweis: Die Kündigung einer bestehenden Privaten Krankenversicherung ist nur unter ganz bestimmten Gesichtspunkten für einen Kunden vorteilhaft. Um Präzedenzfälle zu vermeiden, verzichten wir an dieser Stelle auf eine Aufzählung der Möglichkeiten.

Welche Nachteile jedoch damit verbunden sind, lässt sich wie folgt darstellen:

  • Der Kunde verliert seine Altersrückstellung. Diese verbleibt im Unternehmen, das er verlässt. Handelt es sich jedoch lediglich um einen Tarifwechsel innerhalb des Unternehmens, so behält ein Kunde seine Altersrückstellungen.
  • Je nachdem, wie lange eine Krankenversicherung bisher bestanden hat, muß ein Kunde für seinen Tarif wegen des höheren Eintrittsalters höhere Monatsbeiträge bezahlen. Dies kann u.U. zu deutlich höheren Monatsbeiträgen (bei gleicher bisher versicherten Leistung) führen. Bleibt der Beitrag gleich - oder sinkt er gar - dann ist Vorsicht geboten, da diese Beitragsreduzierung oft mit geringeren Leistungen verbunden ist.
  • Bei der Vertragsaufnahme ist eine erneute Gesundheitsprüfung erforderlich. Wenn neue Erkrankungen seit Vertragsabschluß des ersten KV-Vertrages hinzu gekommen sind, dann könnten Beitragszuschläge oder gar eine Ablehnung der Annahme die Folge sein

Wenn Sie sich dennoch zu einer Kündigung entschlossen haben, dann gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Durch die ordentliche Kündigung
    Zum Ende des Versicherungs- oder Kalenderjahres kann mit einer Frist von drei Monaten gekündigt werden. Bei einigen Unternehmen ist die Kündigung erst am Ende des zweiten oder dritten Versicherungsjahres möglich.
  2. Beitragserhöhung:
    Bis zum Wirksam werden der Beitragserhöhung.

Möchten Sie wissen, ob sich für Sie ein Wechsel in die private Krankenversicherung lohnt und wünschen eine persönliches Gespräch? Dann klicken Sie auf den folgenden Anforderungsbutton:


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