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Aktuelle Informationen aus der privaten Krankenversicherung

Zahnbehandlungskosten werden 2012 deutlich teurer - jetzt Status sichern!

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Gesundheitsminister Rösler möchte in jedermanns Taschen greifen, indem er Zahnärzten im nächsten Jahr höhere Honorare zahlt. Wer das verhindern möchte, sollte rechtzeitig vorsorgen und die Kosten der Versichertengemeinschaft aufbürden.

Wer sich nicht auf die höheren Kosten einstellt, kann böse Überraschungen erleben - und das gilt sowohl für Kassen-, als auch für Privatpatienten.

Mit Überarbeitung der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) sollen Zahnärzten die Honore für die Zahnbehandlungen um 6 Prozent erhöht werden. Wie er in einem Interview mit der "Ärztezeitung" ankündigte, werde die Gebührenordnung in vielen Punkten verändert, so dass es für viele gesetzilch Versicherte ebenso teurer wird, wie für Privatpatienten.

Obwohl die Gebührenordnung (GOZ) zwar in erster Linie für private Krankenversicherungen und für die staatliche Beihilfe für Beamte gilt, trifft sie auch gesetzlich Versicherte, die sich nicht nur mit einer Standardversorgung zufrieden geben wollen. Wer gesetzlich versichert ist und zusätzliche Leistungen vom Zahnarzt fordert, also aufwändigen Zahnersatz oder Kunststofffüllungen, muss dann deutlich tiefer in die Taschen greifen.

Da immer mehr Zahnärzte einen überwiegenden Teil ihrer Leistungen über private Zusatzhonorare abrechnen, wird es für Zahnersatz und Implantate zu deutlichen Kostensteigerungen kommen. Der Verband der privaten Krankenversicherung (PKV) rechnet mit Ausgabensteigerungen allein für die privaten Versicherungen von 180 Millionen Euro. Und diese würden über Beitragssteigerungen am Ende bei den Versicherten landen. Keiner bleibt davon ungeschont, so dass es sowohl Privatpatienten mit einer Vollversicherung trifft, als auch gesetzlich Versicherte mit einer Zahnzusatzversicherung.

Die gesetztlichen Kassen geben sich in der Frage der Kostenerhöhungen bedeckter und verweisen auf unklare Zusatzkosten. Denn diese würden ausschließlich im Verhältnis von Patient zu seinem Zahnarzt abgewickelt. Allerdings zeigen Modellrechnungen der AOK in Sachsen und Thüringen, dass Kassenversicherte für ihre Behandlungen jeweils zwischen 17 und 133 euro mehr zuzahlen müssen als jetzt.

Vor diesem Hintergrund ist es notwendigerweise sinnvoll, sich bereits jetzt mit den Vorzügen einer privaten Krankenzusatzversicherung zu beschäftigen. Diese macht aus einem Kassenpatienten in Sachen Zahnersatz gewissermaßen einen Privatpatienten.

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Der Vorteil der privat Versicherten liegt darin, dass ihre private Krankenversicherung die Rechnungen auch schon auf dem Vorwege prüft. Daher weiß der privat Versicherte, welche Kosten übernommen werden. Diese Hilfe haben gesetzlich Versicherte in der Regel nicht und wenn der Zahnersatz erst einmal abgerechnet wurde und deutlich höhere Kosten beinhaltet, als vermutet, ist guter Rat teuer.

Nach Angaben der Bundeszahnärztekammer zahlen gesetzlich versicherte Krankenkassen nur noch rund die Hälfte der Ausgaben ihrer Kunden für zahnärztliche Leistungen. Als sichtbares Zeichen werden die inszwischen mehr als zwölf Millionen private Krankenversicherung genannt, die die Leistungen übernehmen, die über die Standardversorgung hinausgehen. Selbst einfache Füllungen, die hochwertiger als Amalgam-Füllungen sind, muss der Kassenpatient selbst finanzieren. Meist wird auch bei Kronen, Brücken, Implantaten und Prothesen eine saftige Zuzahlung fällig.

Welche Leistungen im Einzelnen teurer werden, ist noch unbekannt. Es werden einzelne Positionen in die GOZ eingefügt, die es bislang noch nicht gab. Das letzte mal wurde das Verzeichnis vor 23 Jahren aktualisiert.

Nach Willen der Koalition werden den Zahnärzten nicht nur weitere Einnahmen zufließen. Auch die gesetzlichen Kassen sollen an die Zahnärzte mehr zahlen, so dass Fachleute schon jetzt mit Mehrausgaben von mindestens 100 Millionen Euro rechnen. Somit können die Dentisten mit insgesamt bis zu einer halben Milliarde Euro Mehreinnahmen rechnen und sich schon jetzt darüber freuen.

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