Bauhelferversicherung

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Unfallschutz am Bau

Freunde und Verwandte sind für jeden Bauherrn eine willkommene Unterstützung. Doch auf privaten Baustellen ist die Unfallhäufigkeit mehr als doppelt so hoch wie in der gewerblichen Wirtschaft. Zwar ist jeder Ihrer Helfer grundsätzlich über die zuständige Bau-Berufsgenossenschaft unfallversichert; wenn Sie Ihr freiwilliges Team dort aber nicht angemeldet haben, drohen Ihnen empfindliche Bußgelder - und zwar von bis zu 2.500 €.

Der Versicherungsbetrag richtet sich nach den insgesamt von allen Helfern geleisteten Arbeitsstunden. Fallen hiervon nur 39 Stunden an, werden keine Beiträge erhoben; Eine preiswerte Möglichkeit, die Helfer gegen Unfälle auf der Baustelle abzusichern, ist der Abschluss einer kurzfristigen Unfallversicherung.

Zudem benötigen Ihre Helfer eine hinreichende Schutzausrüstung (Helm, sichere Arbeitsschuhe) und eine geeignete Absturzsicherung. Andernfalls kann die Berufsgenossenschaft Ihnen bei einem Unfall Regressforderungen stellen. Zusätzlich empfiehlt sich eine private Bauherren-Haftpflichtversicherung, um jene Schäden abzudecken, die Ihre Helfer Dritten zufügen.

Übrigens informiert das Bauamt die Baugenossenschaften stets über sämtliche Bauvorhaben, und unplausible Angaben bei den Arbeitsstunden ziehen meist eine amtliche Schätzung nach sich. Haben Sie falsche Aussagen gemacht, droht Ihnen dann nicht nur eine Nachzahlung, sondern auch das Bußgeld.

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