Gruppen-Unfallversicherung

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Der Schutz der Belegschaft

Das größte Kapital Ihres Unternehmens sind qualifizierte, treue und motivierte Mitarbeiter - insbesondere in Zeiten verschärften Wettbewerbs.

Dass die Attraktivität eines Arbeitsplatzes nicht nur nach Gehalt und Betriebsklima, sondern vermehrt nach der Qualität des sozialen Umfeldes bewertet wird, das wissen Sie als Betriebsinhaber gewiss schon lange.

Genau hier liegen dann auch die Pluspunkte, die den Sinn einer Gruppen-Unfallversicherung ausmachen:

  • Starke Bindung Ihrer Mitarbeiter - geringe Fluktuation.
  • Identifikation der Belegschaft mit Ihrem Unternehmen.
  • Deutlicher Beleg Ihrer sozialen Verantwortung als Arbeitgeber.
  • Gezielte Motivation einzelner Mitarbeiter.
  • Senkung der Ausfallzeiten.

Ihr Vorteil liegt im Beitrag - vor allem, wenn Sie diesen steuerlich nutzen. Auch in der Versicherungsbranche treibt die Abnahme großer Mengen eines Produkts den Preis deutlich nach unten. Gerade für mittelständische Betriebe und ihre Inhaber spielt die Preisgestaltung in der betrieblichen Unfallversicherung eine große Rolle.

Bereits ab drei Personen sind Sie eine "Gruppe", selbst dann, wenn der Inhaber mit seinem eventuell mitarbeitenden Ehepartner versichert werden sollen. Aus steuerlicher Perspektive gelten die Beiträge zur Gruppen-Unfallversicherung beim Arbeitgeber zumeist als "Arbeitslohn" und sind daher in vollem Umfang abzugsfähig. Der Arbeitnehmer hingegen muss die vom Betrieb gezahlten Versicherungsbeiträge in die Lohnsteuer einbringen. Wenn die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind, kann eine Lohnsteuerpauschalierung vorgenommen werden.

Sofern die Leistungen, die der Anbieter im Versicherungsfall auszahlt, in voller Höhe weitergegeben werden, bleibt der Betriebsgewinn unbeeinflusst.

Selbstverständlich trägt bereits die gesetzliche Unfallversicherung einen großen Beitrag für den Schutz Ihrer Mitarbeiter - während der Arbeit und auf dem Weg von und zum Betrieb. Das war's aber. Die Private Unfallversicherung erweitert den gesetzlichen Schutz auf alle Wege. Nicht nur während der Arbeitszeit, sondern auch in der Freizeit und sogar im Urlaub. Weltweit 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr.

Wer ist für die Beitragsrechnung zuständig?

Der Betrieb übernimmt die Beiträge und bestimmt den zu versichernden Personenkreis. Dabei können Sie betriebsrelevante Gesichtspunkte anwenden (nur Auszubildende, nur Prokuristen, nur Mitarbeiter mit einer längeren Betriebszugehörigkeit etc.). Hierbei sind lediglich die Versicherungstarife zu beachten, die Einstufungen nach den Gefahrengruppen A (ohne) und B (mit körperlicher Tätigkeit) vorsehen.

Was kann vereinbart werden?

  • Krankenhaustagegeld
    Fällig bei unfallbedingtem Krankenhausaufenthalt.
  • Genesungsgeld
    Zusatzversicherung, die - bis zu einer Obergrenze - nach der Behandlung für gleiche Anzahl von Tagen wie das Krankenhaustagegeld gezahlt wird.
  • Invaliditätsleistung
    Die Versicherung zahlt nach Maßgabe der "Gliedertaxe", wenn ein Unfall zu einer dauerhaften körperlichen oder geistigen Leistungsunfähigkeit führt.
  • Übergangsentschädigung
    Bei hundertprozentiger Invalidität erhalten Sie zur Überbrückung finanzieller Engpässe eine vereinbarte Leistung.
  • Todesfallsumme
    Bei unfallbedingtem Ableben innerhalb eines Jahres nach dem Unfallzeitpunkt.
  • Kurkostenbeihilfe
    Zur Behandlung von Unfallfolgen innerhalb von drei Jahren nach dem Unfall.
  • Bergungskosten
    Zur Bergung verunfallter Personen steht ein vereinbarter Betrag zur Verfügung.

Im Falle von kosmetischen Operationen, Lebensmittelvergiftungen oder Infektionen können ebenfalls Leistungen vereinbart werden. Fragen Sie auch nach Schmerzens- und Tagegeld sowie der verbesserten Gliedertaxe.

Besonderheiten

  • Es muss ein vertragliches Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Verhältnis vorliegen.
  • Die Versicherungssummen Ihrer Mitarbeiter müssen zusammen mindestens 80% der Unfallversicherungsleistungen für den Arbeitgeber ausmachen.
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