Küche

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Möglichst genau planen

Bevor Sie das erste Teil für Ihre neue Küche kaufen, sollten Sie genau planen, wie viel Schrankraum Sie benötigen und wo welches Gerät stehen soll. Hilfreich ist eine Skizze, in der alle Anschlüsse für Gas, Wasser und Strom eingezeichnet sind.

Spüle und Spülmaschine sollten da stehen, wo die Wasseranschlüsse sind. Dann sparen Sie zusätzliche Kosten für das Verlegen von Wasserleitungen.
Stehen Herd und Abzugshaube vor einer Außenwand, muss an dieser Stelle auch der Starkstromanschluss vorhanden sein.
Wichtig bei der Anordnung der Stellflächen: Planen Sie bei der Vermessung wenige Zentimeter Spielraum ein, so ersparen Sie sich böse Überraschungen durch unebene Wände und Maßabweichungen. Lassen Sie sich am besten von einem Küchenstudio Ihre Küche planen. Die Profis wissen, worauf es ankomme. Per Computer wird passgenau geplant. Das Ergebnis bekommen Sie schwarz auf weiß bzw. Sie können sich Ihre neue Küche virtuelle in 3D anschauen. Dieser Service ist in der Regel kostenlos.


Einzelmöbel sind preiswerter


Sie können Ihre Küche mit Einzelmöbeln ausstatten oder mit einer kompletten Einbauküche nach Maß. Einzelmöbel haben den Vorteil, dass Sie Ihre Küche individuell gestalten können und vor allem, dass Sie zunächst nur einen Teil der neuen Einrichtung kaufen müssen. Später können Sie mit zusätzlichen Möbeln nachrüsten. Offene Regale sind zunächst eine preiswerte Alternative. Diese lassen sich auch gut mit vorhandenen (alten) Möbeln kombinieren.

Standard genügt für's erste

Friteusen, Grillstellen, Kochinseln, computergesteuerte Backöfen gehören fast schon zum Standardangebot. Doch selten werden diese Dinge wirklich gebraucht. Für eine vierköpfige Familie reichen ein guter Herd mit Backofen, eine Spülmaschine und ein Kühlschrank für's erste aus.
Standard- bzw. Einzelgeräte sind preiswerter als "einbaufähige" Geräte. Da die Höhe aller Geräte genormt ist, können Sie selbst das Kochfeld, den Backofen bzw. den Geschirrspüler in bzw. unter die Arbeitsplatte aus dem Baumarkt montieren.
Wichtig: Es lohnt sich, die Angebote von verschiedenen Händlern gründlich zu vergleichen.


Brennwerttechnik spart Energie und Platz


Entscheiden Sie sich für Energie sparende Heiztechnik wie die Brennwerttechnik. Sie holt aus dem Brennstoff das Meiste raus und spart zudem Platz, denn die meist Wand hängenden Geräte passen in jede Nische im Haus und können sogar im Küchenschrank untergebracht werden. Ein weiterer Vorteil: Brennwertgeräte benötigen keinen Schornstein, sondern lediglich eine Abgasleitung (aus Kunststoff). Hängt der Wärmeerzeuger direkt unterm Dach, ist die Abgasleitung kurz und preisgünstig.

"Billige" Handwerker sind selten preiswert

Holen Sie sich immer mehrere Angebote von verschiedenen Firmen ein, auch von nicht ortsansässigen Firmen. Vergleichen Sie sorgfältig, fragen Sie nach, wie der Handwerker woanders gearbeitet hat.

Denn: der billigste Anbieter wird teuer, wenn er am Ende nur Pfusch liefert. Oder wenn man auf ihn warten muss und der Bau seinetwegen nicht voran kommt. Zwar ist Ihr Architekt für den reibungslosen Bauablauf verantwortlich. Doch entstehende Wartezeiten zahlen letztendlich Sie. Außerdem: Vereinbaren Sie Festpreise für jeden Auftrag, feste Einzelpreise für messbare Leistungen. Vermeiden Sie Arbeiten nach Stundenlohn, diese sind schwer zu überprüfen und können leicht zu einem "Fass ohne Boden" werden.

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