Allgemeine Versicherungsbedingungen für Glasversicherung (AGlB)

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- Fassung Januar 1995 -

§ 4 Gefahrerhöhung

  1. Nach Vertragsabschluß darf der Versicherungsnehmer eine Erhöhung der Gefahr ohne Einwilligung des Versicherers nicht vornehmen oder deren Vornahme durch einen Dritten gestatten.
  2. Erlangt der Versicherungsnehmer Kenntnis davon, daß durch eine von ihm ohne Einwilligung des Versicherers vorgenommene oder gestattete Änderung die Gefahr erhöht ist, so hat er dem Versicherer unverzüglich schriftlich Anzeige zu machen.
  3. Tritt nach Vertragsabschluß eine Gefahrerhöhung unabhängig vom Willen des Versicherungsnehmers ein, so hat dieser, sobald er von der Gefahrerhöhung Kenntnis erlangt, dem Versicherer unverzüglich schriftlich Anzeige zu machen.
  4. Die vorstehenden Bestimmungen finden auch Anwendung auf eine in der Zeit zwischen Stellung und Annahme des Versicherungsantrages eingetretene Gefahrerhöhung, die dem Versicherer bei der Annahme des Antrages nicht bekannt war.
  5. Die Rechtswirkungen eines Vorstoßes gegen diese Bestimmungen ergeben sich aus §§ 23 bis 30 VVG.
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