Allgemeine Montageversicherungs-Bedingungen (AMoB)

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§ 11 Wiederherstellungskosten

  1. Wiederherstellungskosten sind die Kosten, die aufgewendet werden müssen, um die Sache in den Zustand zu versetzen, in dem sie sich unmittelbar vor Eintritt des Versicherungsfalles befand.
  2. Der Entschädigung sind nach Art und Höhe nur Kosten zugrunde zu legen, die in der Versicherungssumme berücksichtigt sind. Insbesondere leistet der Versicherer keine Entschädigung, soweit Fracht-, Montage- und Zollkosten sowie Gewinn nicht versichert sind.
  3. Nur soweit dies besonders vereinbart ist, werden Mehrkosten ersetzt für
    1. Überstunden, Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeiten;
    2. Eil- und Expreßfrachten;
    3. Luftfrachten.
  4. Nicht zu den Wiederherstellungskosten gehören
    1. Kosten, die auch unabhängig von dem Versicherungsfall aufzuwenden gewesen wären, insbesondere für die Beseitigung eines Mangels der versicherten Sache, soweit nichts anderes vereinbart ist;
    2. Mehrkosten, die dadurch entstehen, daß anläßlich eines Versicherungsfalles die versicherte Sache geändert wird.
  5. Wird eine beschädigte Sache nur vorläufig wiederhergestellt, so ersetzt der Versicherer für diese und die spätere endgültige Reparatur zusammen nur den Betrag, den eine sofortige endgültige Reparatur erfordert hätte.
  6. Wird eine erkennbar reparaturbedürfte Sache weiterverwendet, bevor sie endgültig oder mit Zustimmung des Versicherers vorläufig wiederhergestellt ist, so leistet der Versicherer Entschädigung nur für Schäden, die mit der Reparaturbedürftigkeit nicht in Zusammenhang stehen.
  7. Wird durch die Reparatur der Zeitwert einer versicherten Sache oder eines ihrer Teile erhöht, so wird der Mehrwert von den zu ersetzenden Wiederherstellungskosten abgezogen.
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