Allgemeine Bedingungen für die Ausstellungsversicherung (AVB Ausstellung 1988)

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- Fassung 1995 -

§ 9 Obliegenheiten vor dem Schadenfall

  1. Dein Versicherer ist auf Verlangen ein Verzeichnis des Ausstellungsgutes mit Wertangabe einzureichen.
  2. Bei Versichrung durch die Ausstellungsleitung hat diese von jedem einzelnen Aussteller auf Verlangen des Versicherers vor Beginn der Ausstellung ein genaues Verzeichnis der ausgestellten Gegenstände mit Wertstellung ein genaues Verzeichnis der ausgestellten Gegenstände mit Wertangabe anzufordern, es sei denn, es liegt von dem Aussteller vor Absendung des Ausstellungsgutes eine schriftliche Erklärung vor, daß er von dieser Versicherung keinen Gebrauch machen will. Die Verzeichnisse sind dem Versicherer spätestens am Tage des Ausstellungsbeginns einzureichen.
  3. Die dem Versicherungsvertrag zugrunde liegenden Beförderungsbestimmungen und Deklarationsvorschriften sowie die Vorschriften des Beförderungsunternehmens sind einzuhalten.
  4. Das Ausstellungsgut ist bis zum Ablauf des von der Ausstellungsleitung hierfür festgesetzten Termins vom Ausstellungsgelände zu entfernen.
  5. Gesetzliche, behördliche und vereinbarte Sicherheitsvorschriften sind einzuhalten.
  6. Verletzt der Versicherungsnehmer oder Versicherte eine dieser Obliegenheiten, so kann der Versicherer, falls nicht etwas anderes vereinbart ist, gemäß § 6 VVG zur Kündigung berechtigt oder auch leistungsfrei sein.
    Abweichend von § 6 Abs. 1 S. 3 VVG bleibt der Versicherer - falls nicht etwas anderes vereinbart ist - auch dann leistungsfrei, wenn er von seinem Kündigungsrecht keinen Gebrauch macht.
    Falls nicht etwas anderes vereinbart ist, ersetzt der Versicherer, wenn die Einzelwerte der dem Versicherungsvertrag zugrundeliegenden Deklarationsvorschriften überschritten werden, maximal den Betrag bis zu dem die gewählte Versandart statthaft gewesen wäre.
  7. Der Versicherte muß Obliegenheitsverletzungen des Versicherungsnehmers gegen sich gelten lassen.
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