Allgemeine Versicherungsbedingungen für die Versicherung der Frachtführer-Haftung (AVB Frachtführer 1998)

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(Fassung Oktober 1998)

8. Obliegenheiten im Schadenfall

Dem Versicherungsnehmer obliegt es,

  1. jeden Schadenfall oder geltend gemachten Schadenersatzanspruch dem Versicherer unverzüglich nachdem er davon Kenntnis erlangt hat, schriftlich zu melden;
  2. Schadenfälle, deren Höhe voraussichtlich über € 2.500,- liegen, vorab telefonisch oder per Telefax dem Versicherer zu melden;
  3. für die Abwendung und Minderung des Schaden zu sorgen, dem Versicherer jede erbetene Auskunft zu erteilen, ihn bei der Abwehr unberechtigter Ansprüche zu unterstützen und etwaige Weisungen des Versicherers zu befolgen;
  4. den Versicherer unverzüglich zu benachrichtigen und die erforderlichen Rechtsmittel oder Rechtsbehelfe - insbesondere Widerspruch gegen Mahnbescheide - einzulegen, wenn ein Anspruch gerichtlich geltend gemacht wird;
  5. keinen Anspruch ohne Einverständnis des Versicherers anzuerkennen, zu befriedigen oder abzutreten;
  6. sich auf Verlangen und Kosten des Versicherers auf einen Prozeß mit dem Anspruchsteller einzulassen und dem Versicherer die Prozeßführung zu übertragen.

    Der Versicherer erkennt ein gegen den Versicherungsnehmer rechtskräftig gewordenes Urteil als auch für ihn verbindlich an;

  7. Verkehrsunfälle sowie Diebstahlschäden unverzüglich der zuständigen Polizeidienststelle anzuzeigen,
  8. bei Güterschäden, verursacht durch Transportmittelunfall unverzüglich einen Havariekommissar mit der Schadenbesichtigung zu beauftragen oder dem Versicherer den Transportmittelunfall so frühzeitig mitzuteilen, daß dieser einen Havariekommissar beauftragen kann;
  9. dem Versicherer die von diesem geforderten Unterlagen einzureichen.

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