Allgemeine Bedingungen für die Versicherung von Musterkollektionen

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§ 7 Obliegenheiten

  1. Der Versicherungsnehmer, der Versicherte, ihre Vertreter oder ihre Beauftragten haben die folgenden Verkehrsbestimmungen zu beachten:
    1. Bei der Beförderung und dem Aufenthalt der versicherten Gegenstände ist die verkehrsübliche Sorgfalt zu wahren und so zu handeln, als wenn die Gegenstände nicht versichert wären.
    2. Die Beförderung der versicherten Gegenstände hat unter Beachtung der Vorschriften der betreffenden Transportanstalt zu erfolgen.
    3. Bei Postsendungen hat der Versicherungsnehmer die dem Versicherungsschein zugrunde liegenden "Allgemeine Versandbestimmungen für Postsendungen" zu beachten.
    4. Während der Beförderung mit Kraftfahrzeugen sind die versicherten Gegenstände im Inneren des Kraftfahrzeuges oder in verschlossenen, mit dem Wagen fest verbundenen Behältnissen unterzubringen. Vgl. im übrigen § 2 Absatz (2) und (3).
  2. Der Versicherungsnehmer, der Versicherte, ihre Vertreter oder ihre Beauftragten sind verpflichtet, nach Möglichkeit für die Abwendung oder Minderung eines Schaden zu sorgen. Sie haben den Versicherer von allen Schadenfällen unverzüglich zu benachrichtigen, ihn bei der Ermittlung des Schaden zu unterstützen und etwaige Ansprüche gegenüber ersatzpflichtigen Dritten zu wahren; sie haben ferner Anzeige bei der Polizei zu erstatten.
  3. Verletzt der Versicherungsnehmer; der Versicherte, ihre Vertreter oder ihre Beauftragten gesetzlich vorgeschriebene oder vertraglich vereinbarte Obliegenheiten, so ist der Versicherer nach Maßgabe der §§ 6, 62 VVG leistungsfrei.

    Abweichend von § 6 Abs. 1 S. 3 VVG bleibt der Versicherer wegen Verletzung einer vor Eintritt des Versicherungsfalles zu erfüllenden Obliegenheit auch dann leistungsfrei, wenn er von seinem Kündigungsrecht keinen Gebrauch macht.

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