Allgemeine Bedingungen für die Versicherung von Juwelen, Schmuck- und Pelzsachen in Privatbesitz (AVB Schmuck und Pelze 1998)

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§ 6a Gefahrumstände bei Vertragsabschluß und Gefahrerhöhung

  1. Der Versicherungsnehmer hat alle Antragstragen wahrheitsgemäß zu beantworten. Bei schuldhafter Verletzung dieser Obliegenheit kann der Versicherer nach Maßgabe der §§ 16 bis 21 VVG vom Vertrag zurücktreten und leistungsfrei sein oder den Versicherungsvertrag nach § 22 VVG anfechten.
  2. Eine Gefahrerhöhung ist dem Versicherer unverzüglich schriftlich anzuzeigen. Bei einer Gefahrerhöhung kann der Versicherer aufgrund der §§ 23 bis 30 VVG zur Kündigung berechtigt oder auch leistungsfrei sein.
  3. Eine Gefahrerhöhung nach Antragstellung liegt insbesonders vor, wenn sich ein Umstand ändert nach dem im Auftrag gefragt worden ist.
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