Versicherungs-Bedingungen für Mitglieder der Deutschen Elektrizitätswerke (VDEW)

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§ 9 Zahlung der Entschädigung

  1. Die Entschädigung ist zwei Wochen nach ihrer endgültigen Feststellung fällig und von diesem Zeitpunkt ab zu verzinsen. Drei Wochen nach Anzeige des Schaden kann, sofern die Ersatzpflicht dem Grunde nach feststeht, als Teilzahlung der Betrag verlangt werden, der nach Lage der Sache mindestens zu zahlen ist.
  2. Der Anspruch auf die Entschädigung kann vor seiner endgültige Feststellung nur mit Zustimmung des Versicherers abgetreten werden.
  3. Waren die versicherten Sachen bei Eintritt des Versicherungsfalles mit dinglichen Rechten (Hypotheken, Reallasten, Grund- und Rentenschulden) belastet, so wird die Entschädigung, wenn sie € 5.000,- übersteigt, nur geleistet. soweit die Verwendung zu Wiederherstellung gesichert ist, es sei denn, daß die Realgläubiger einer vorbehaltlosen Zahlung schriftlich zustimmen.
  4. Wenn der Anspruch auf die Entschädigung nicht innerhalb von 6 Monaten gerichtlich geltend gemacht wird, ist der Versicherer von der Verpflichtung zur Leistung frei. Die Frist beginnt erst, nachdem der Versicherer dem Versicherungsnehmer gegenüber den erhobenen Entschädigungsanspruch unter Angabe der mit dem Ablauf der Frist verbundenen Rechtsfolgen schriftlich abgelehnt hat. Stützt sich die Ablehnung auf Umstände, die der Beurteilung durch Sachverständige (§ 8) unterliegen, so steht der gerichtlichen Geltendmachung die Einleitung des Sachverständigenverfahrens gleich. Nach Abschluß des Sachverständigenverfahrens ist die 6-Monatsfrist zur gerichtlichen Geltendmachung der Ersatzansprüche erneut in Lauf zu setzen.
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