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30.000 Unfälle mit Pferden und Verletzten im Jahr

Reiten ist Massensport, weil ihn mittlerweile mehr als 1,2 Millionen Menschen in Deutschland betreiben. Außerdem reiten noch rund eine halbe Million Kinder und Jugendliche. Gerade bei den unter 14-jährigen Mädchen passieren die meisten Unfälle, denn 40 % der Verletzten gehören in diese unfallträchtige Altersgruppe.

 

Die Unfallstatistiken der mehr als 30.000 Unfälle enes Jahres sind an Beispielen lang:

 

Der 15-Jährige Pascal will an einem Dressur- und Springturnier teilnehmen und führt sein Pferd gerade zum Abreitplatz, um es für den Start vorzubereiten. Plötzlich keilt das Pferd aus und trifft den ungünstig hinter ihm stehenden Pascal so am Kopf, dass er 2 Meter weit geschleudert wird. Das Bewusstsein erlangt er nicht mehr wieder und stirbt kurze Zeit später im Krankenwagen.

 

Auch in Prien am Chiemsee kommt es zu einem tragischen Unfall, als die Pferde vor einer Kutsche durchgehen und ein 29-jähriger Mann vom Kutschbock geschleudert wird. Auch er stirbt einige Tage später an seinen großen inneren Verletzungen.

 

Besonders betroffen machte der Tod des Vielseitigkeitsreiters Benjamin Winter im Juni 2014, als dieser bei perfekten Bedingungen und einem freundlichen Kurzs ums Leben kam. Solche Ereignisse fördern die Diskussion um Vielseitigkeitsrennen, weil gerade dort ebenfalls viele Unfälle, auch mit tödlichem Ausgang geschehen.

 

Alleine die "Deutsche Reiterliche Vereinigung" zählt mehr als 58.000 persönliche Mitglieder. Eine ähnlich große Anzahl sind es in der "Vereinigung der Freizeitreiter und -Fahrer in Deutschland". Die Anzahl der nicht-organisierten Reiter hingegen liegt nach Anfaben einer Untersuchung des Marktforschungsinstituts Ipsos bei rund 1,24 Millionen - Tendenz steigend.

 

Wer sich dem Freizeitsport "Reiten" hingibt, weiß um die Gefahren und die Risiken. Gerade deshalb ist es auch hier wichtig, sich richtig abgesichert zu haben. Dazu zählt neben dem richtigen Versicherungsschutz als Pferdehalter auch den Einschluß des Reitrisikos innerhalb der eigenen Privaten Haftpflichtversicherung. Nicht vergessen werden sollte auch die private Unfallversicherung, weil Reitsport nahezu ausschließlich in der Freizeit stattfindet und die Berufsgenossenschaftliche Unfallversicherung hier nicht greift.

 

Sie haben Fragen? Dann stehen wir Ihnen für Fragen gerne zur Verfügung.

 

Photo: @ Nadine Haase - Fotolia. com

 


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