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Erdbebengebiete auch in Deutschland - Elementarschäden in engen Grenzen versicherbar

Die Meldungen um das größte Erdbeben (offizielle Stärke: 9,0 auf der Richterskala) seit 140 Jahren und seinen Nachbeben mit den Tsunamis in Japan beschäftigen die Welt. Auch Deutschland hat mit der Kölner Bucht und der Eifel die rheinische Erdbebenzone, die sich von Basel (Schweiz) bis in die Benelux-Staaten erstreckt.

Anders als im jetzt betroffenen Japan, wo zwei Kontinentalplatten aufeinander stoßen und Erdbeben häufig auftreten, liegt die Kölner Bucht nicht an einer solchen Grenze. Diese Beben in Deutschland entstehen dadurch, dass die afrikanische Platte südlich von Italien gegen die eurasische Platte drückt und diesen Druck weiterleitet.

Im Laufe der Zeit sind in Mitteleuropa immer wieder Zug- und Druckspannungen aufgetreten, die sich als Erdbeben entladen. Als besondere Schwächezone ist die Kölner Bucht besonders betroffen und hat bereits dafür gesorgt, dass sich dieser Bereich langsam absenkt.

Entgegen dem japanischen Erdbeben mit einer Stärke von 9,8 auf der Richterksala und Nachbeben von über 7,0 halten Forscher Erdbeben in der Kölner Bucht mit einer Stärke von bis zu 6,4 auf der Richterskala für möglich. Die gelegentlich auftretenden Erdbeben sind daher für internationale Verhältnisse eher "schwach" und treten durchschnittlich etwa alle 200 Jahre auf. Meist werden die mehrmals im Monat auftretenden Kleinbeben gar nicht gespürt. So gab es im November 2005 Beben in Mersch (Jülich) mit einer Stärke von 0,7, gleichfalls in Eschweiler am 2. November desselben Jahres.

Mit dem stärksten Eben am 21. November 2005 in Bad Ems wurde eine Stärke von 2,2 auf der Richterskala gemessen.

Besonders gefährdet sind deutsche Städte wie Aachen, Bonn, Düren, Düsseldorf, Grevenbroich, Heinsberg, Koblenz, Köln, Leverkusen und an Deutschland angrenzenden Orte in den Niederlanden wie Maastricht, Roermond und Sittard, sowie in Belgien die Städte Eupen und Lüttich.

Erdbeben sind ebenso wie Überflutungen, Überflutungen, Erdrutsche, Erdsenkungen und weitere Gefahren unter dem Begriff "Elementarschäden" in engen Grenzen versicherbar.

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apfelweile - Fotolia.com

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