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Mathematik - Die Zukunft der Rente hängt vom Rechenstab ab


Weil er den Zorn von 20 Millionen Rentnerinnen und Rentnern nicht auf sich laden wollte, hat der Finanzminister eine Kürzung der Renten trotz desolat leerer Kassen und angestrengter Haushaltslage vorerst ausgeschlossen. Doch sinken werden die Renten nicht nur für die aktuellen Rentner von Heute durch  Belastungen an anderer Stelle wie Inflation, Kassenbeiträge oder Änderungen an der Mehrwertsteuer.

 

 

Insbesondere die Nachfolge-Rentnergenerationen, also die Ruheständler von morgen werden es sehr schwer haben. Daher wir die Kritik an der Rente ab 67 schon bald von der Debatte über eine Rente ab 70 überlagert - und zwar schneller, als wir es uns vorstellen können. Recherisch läutet das Babyboomer-Jahr des Jahrgang 1964 den Niedergang der geburtenstarken Jahrgänge ein, die in der Mitte der 70er Jahre eine neue Bezeichnung fand: den so genannten Pillenknick mit seinen laufenden traurigen Minusrekorden in den Geburtenziffern.

 

Der "Pillenknick" muss die "geburtenstarken Jahrgänge" finanzieren und versorgen

 

Das demografische Missverhältnis zwischen den geburtenstarken Jahrgängen und den nachfolgenden Geburtsjahrgängen führt unweigerlich zu dramatischen Folgen an allen Sozialversicherungssystemen. Diese Frage wird nicht durch politische Postitionen beantworten, sondern ist das Ergebnis einfacher Mathematik.

 

Und so bleibt zu hoffen, dass sich nicht erst die übernächste Regierung darum kümmern wird.


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