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Private Altersvorsorge in der Krise

 

Die aktuelle Finanzmarktkrise hat die Bundesbürger nachhaltig verunsichert - und das trotz guter wirtschaftlicher Entwicklung und geringer Arbeitslosigkeit. An der Altersvorsorge spürt man die Krise! Laut einer Postbank-Studie haben Menschen unter 30 Jahren seit 2003 nie weniger in den Aufbau einer Altersvorsorge investiert, als heute.

 

Nach der repräsentativen Studie der Postbank in Verbindung mit dem Allensbach-Institut äußerte sich jeder zweite Berufstätige skeptisch über den Sinn und die Nachhaltigkeit einer privaten Altersvorsorge. Besonders an der richtigen Anlageform bei privater Vorsorge herrschte Zweifel über alle Altersstufen hinweg.

Doch auch bei größtem Zweifel ist der Bedarf offensichtlich. Jeder fünfte Berufstätige ab 50 glaubt, dass sein Geld zum Erhalt des bisherigen Lebensstandards knapp wird. Ein Drittel der Deutschen glaubt an eine ausreichende Vorsorgesituation. Die Kluft zwischen eigenem Bedarf und seiner zu erwartenden Alterseinkünfte erklärt die Studie mit herben Vertrauensverlusten, die seit der Finanzmarktkrise 2008 entstanden sind und nunmehr in der aktuellen Staatsschuldenkrise der Euro-Staaten ihren Höhepunkt findet.

Die Politik reagiert mit dem erhobenen Zeigefinger: "Es wäre falsch, wenn junge Menschen ihre Vorsorgeanstrengungen einstellen würden", zitiert das Handelsblatt den sozialpolitischen Sprecher der FDP, Heinrich Kolb und führt dem Handelsblatt gegenüber weiter aus: "Eine kapitalgedeckte Komponente in der Altersversorgung bleibt notwendig, um auch im Alter den Lebensstandard halten zu können" und verweist dabei auf die demografische Entwicklung. Sie ist gekennzeichnet durch abnehmende Beitragszahler und eine zunehmende Rentenempfänger.

Gerade in der aktuellen Finanzkrise zeigt sich der Vorteil der gesetzlichen Rentenversicherung, die im Umlageverfahren sofort das eingenommene Geld wieder auszahlt und somit nicht den Risiken des Kapitalmarktes unterliegt. Der Staat funktioniert als "Rentengarant", jedoch mit minimalistischem Anspruch, der durch eigene Initiative ergänzt werden muss. Die FDP setzt auf stärkere Anreize für eine betriebliche und private Vorsorge und favorisiert kapitalgedeckte Produkte.

Eine Auswahl an Altersvorsorgemodellen, die die rechtlichen Rahmenbedingungen berücksichtigen und auf die jeweiligen Lebensumstände eingehen, bietet Ihr Versicherungsmakler. Seniorenberater sprechen insbesondere Menschen über 45 Jahre an, die sich auf der Zielgeraden Richtung Altersrente bewegen und letzte Korrekturen nicht nur an den Alterseinkünften vornehmen wollen, sondern die sich vor dem Alter von 55 Jahren über einen Wechsel von der privaten zur gesetzlichen Krankenversicherung beraten lassen wollen.


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