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Mit Treuhandvertrag für die eigene Beerdigung vorsorgen!

 

Wer möchte, dass die eigene Bestattung nach genau den Regeln erfolgt, die er selbst aufstellt, sollte sich über einen Treuhandvertrag mit einem Bestatter absichern. Für die finanziellen Regelungen sollte ebenfalls rechtzeitig gesorgt werden.

 

Lesen Sie, welche Möglichkeiten sich dabei bieten:

 

 

Erstmalig hat in Deutschland die Zahl der Urnen-Beisetzungen die der Feuerbestattungen verdrängt, wobei meist finanzielle Erwägungen den Ausschlag gaben. Alleinstehende Menschen und Kinderlose, aber auch ältere Menschen machen sich zunehmend Sorgen um die eigene Bestattung und wollen regeln, was als letzter Wunsch noch zu regeln ist.

 

Mittlerweile hat das frühere Tabu-Thema breite Schichten der Bevölkerung erreicht und man spricht offener darüber, was nach dem eigenen Tod geschehen soll. Früher entschieden Menschen ihre eigene Bestattung, um sich dem üblichen Zeremoniell zu entziehen, in dem sie verbrannt und in die See versenkt werden wollten.  Heute sind es andere Beweggründe wie die Rücksichtnahme auf die Angehörigen, denen man nicht zur Last fallen wolle. Auch die Finanzierung der eigenen Bestattung solle nicht zu Lasten der Hinterbliebenen gehen.

 

Andere wiederum sehen die Regeln der eigenen Bestattung als letzten Akt der Selbstverwirklichung. Sie wollen über die Musik entscheiden, die gespielt wird oder welche Blumen auf dem Sarg stehen sollen. Eine große Rolle spielt auch die brüchig gewordenen familiären Bindungen, die teilweise auch durch weite Entfernungen voneinander entstanden sind.

 

Um seine Beerdigung im Voraus zu regeln, haben Bestatterverbände spezielle Angebote entwickelt, nach denen mit dort anerkannten Bestattungsunternehmen ein Bestattungs-Vorsorgevertrag abgeschlossen werden kann. In einem persönlichen Beratungsgespräch werden die einzelnen Punkte erörtert, die dem Kunden wichtig sind. Dabei werden alle Bereiche rund um eine Bestattung besprochen: Welche Art der Beisetzung wird gewünscht, welche Musik soll gespielt werden, welcher Grabstein und welcher Grabschmuck sollen es geben und wie soll ggf. die Grabpflege erfolgen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Erledigung der Behördengänge, mit denen die Angehörigen während der akuten Trauerzeit meist überfordert sind und die sie dankbar abgeben.

 

Unter dem Strich wird eines jeden eigener letzter Wille erfüllt und die Angehörigen werden aus der Pflicht genommen.

 

Wenn alle Punkte geklärt sind, muss noch der finanzielle Rahmen abgesteckt werden. Aufgrund der Vorlage, die der Kunde geliefert hat, werden die einzelnen Kostenpositionen ermittelt und man kennt die Kosten. Ist es zu teuer, können noch Abstriche gemacht oder das Bestattungsbudget erhöht werden.

 

Für die Kosten einer Bestattung gibt es verschiedene Absicherungsmodelle:

 

  • Das notwendige Geld ist bereits vorhanden und wird an den Bestatter gezahlt
  • Es wird eine Sterbegeldversicherung abgeschlossen und die Kosten daraus getragen.
  • Die Angehörigen zahlen es aus dem Erbe.

 

Die Vorsorge durch eine Sterbegeldversicherung ist für die Menschen eine beliebte Form der Absicherung, weil dadurch der finanzielle Rahmen abgesteckt und gesichert ist. Welche Laufzeiten und welches Eintrittsdatum empfehlenswert sind, kann gerne im persönlichen Gespräch geklärt werden.

 

 

 



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