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Für die beste private Krankenversicherung (PKV) ist Eigeninitiative gefragt!

Wer eine private Krankenversicherung abschließen möchte, hat die Qual der Wahl aus über 40 Gesellschaften und mehr als 25.000 möglichen Tarifkombinationen. Ein Vermittler, der da behauptet, für einen Kunden "den besten Tarif" anzubieten, sollte argwöhnisch beäugt werden. Denn die Frage nach der bestmöglichen privaten Krankenversicherung ist bei einem Wechsel von der gesetzlichen Krankenversicherung eine der wichtigsten Fragen überhaupt und sie kann nur durch eine intensive Beratung eines Spezialisten beantwortet werden. Denn nur diese kennen den gesamten Markt und haben den notwendigen Überblick.


Wie finde ich nur die beste private Krankenversicherung?

 

 

Wer den Wechsel in eine private Krankenversicherung "wagt", erwartet bessere Leistungen bei einem vermeintlich hohen Sparpotential. Doch welche Gesellschaft ist dafür die Richtige? Welche bietet die Leistungen, die man im Krankheitsfall erwartet?


Die Antwort ist klar: Eine pauschale Festlegung kann es nicht geben, weil die Zahl der Kundenwünsche die Möglichkeiten übersteigt. Also ist es erforderlich, aus den Möglichkeiten einen Kompromiss zu finden, der am wenigsten schmerzt. Dazu ist die Mitarbeit des zukünftig privat Krankenversicherten gefragt. Er (oder natürlich auch sie) ist es, der über die gewünschten Leistungen entscheidet. Und da man nie weiß, welche Leistungen in der Zukunft überhaupt abgefordert werden, muss man sich in eine mögliche Situation hineinversetzen, für die man eine Erstattung haben möchte. Nähme man den Tarif, der objektiv die meisten Leistungen böte, müsste man auch einen hohen Preis zahlen. Möglicherweise sind jedoch unerwünschte Leistungen eingeschlossen, dessen Sinn sich einem verschließt.
Am Ende entscheidet die zu versichernde Person selbst, welche Leistungen gewünscht und welcher Service erwartet wird.

 



Videofilm zu "Beiträgen in der PKV"






Die individuelle Lebenssituation ist entscheidend

 

Wie bereits erwähnt, können wir hinsichtlich möglicher Erkrankungen nicht in die Zukunft blicken. Doch wie sieht es mit der jeweiligen persönlichen Situation aus? Wer eine Familie gründen will, muss sich von vorne herein anders versichern, als wenn er genau weiß, dass für ihn eine Familiengründung nie in Frage kommt. Doch was ist, wenn dieser Fall dann doch eintritt? Macht es Sinn, auch diesen Aspekt in die Planung einzubeziehen? In jedem Fall steht fest, dass die billigste private Krankenversicherung meist nur deshalb billig ist, weil sie wenig Leistungen bringt oder weil sie neu am Markt ist. Im ersten Fall sollte man genau prüfen, ob diese "paar" Leistungen dem eigenen Anspruch gerecht werden und im zweiten Fall ist zu erwarten, dass die Monatsbeiträge in der Zukunft deutlich stärker steigen werden, als bei anderen Tarifen.

In jedem Fall sollte man seine individuellen Wünsche kennen und herausfinden, was man unter keinen Umständen akzeptieren will. Wenn man sich gewisse Umstände vorstelle, die nie eintreten mögen, dann sollte sich dagegen abgesichert werden. Wenn man seiner Genesung lieber alleine und in aller Ruhe entgegen sehen möchte, sollte man ein Einzelzimmer versichern. Und will man auf jeden Fall die bestmögliche Behandlung erfahren, egal was kommt, dann sollte man den Chefarzt behandeln und ihn ruhig höhere Gebührensätze berechnen lassen, als die Gebührenordnung (GOÄ oder GOZ) vorsieht. Bloß versichern muss man sich dagegen.

 

Man muss für alle Leistungen bezahlen.

 

Wenig Leistungen bedeutet, weniger Beiträge zu zahlen und umgekehrt. Hat man sich für einen bestimmten Versicherungsrahmen oder -umfang eingelassen, dann steht die Frage an, welcher Versicherer dafür in Frage kommt. Der Endkunde hat nur drei Möglichkeiten: Entweder geht er zu seinem Einfirmenvertreter und hofft darauf, dass dessen private Krankenversicherer, sofern er überhaupt einen anbieten kann, die gewünschten Leistungen erbringt. Das dürfte in den seltensten Fällen der Fall sein. Oder man fragt alle bekannten Versicherer an, die man kennt oder im Internet findet. Im Zweifel sitzen dann aber dieselbe Anzahl Vertreter im Wohnzimmer - den meisten ein unerfreulicher Gedanke.
Am Ende hat nur ein Versicherungsmakler die erforderliche Markttransparenz, also den Marktüberblick. Einerseits aus Erfahrung und andererseits durch die Versicherungs-Vergleichsprogramme, die heute bei Versicherungsmaklern Standard sind. Damit lassen sich die Leistungen der einzelnen Versicherer vergleichen. Doch meistens wird das Ranking ("Rangfolge") nach den vorgegebenen Leistungen und dem Preis ermittelt. Danach müssen noch diejenigen Leistungen verglichen werden, nach denen nicht besonders gefragt wurde, die jedoch meist mitversichert sind. Das liegt daran, dass manche Versicherer nur mit den vorgegebenen Leistungen angezeigt werden und ganz billig sind, während andere Versicherer zwar teurer sind, aber auch weitere, zum Teil  absolut notwendige Leistungen bieten. Warum also Leistungen "verschenken", wenn man sie zum sehr günstigen Preis dazu bekommt?



Auch bei der Wahl einer privaten Krankenversicherung gilt das "ökonomische Prinzip"

 

Das ökonomische Prinzip stammt aus der Wirtschaftstheorie und besagt in "Versicherungsdeutsch": Entweder bekommt man für einen festgelegten Höchstpreis den besten Versicherungsumfang oder einen definierten Versicherungsschutz für den geringsten Preis. Doch Achtung: alles ist nur eine Momentaufnahme und kann bei der nächsten Beitragserhöhung schon Makulatur sein. Denn die Versicherer können und werden nach gesetzlich vorgeschriebenen Regeln die monatlichen Versicherungsbeiträge anpassen. Beim Vertragsabschluss ist also wichtig zu wissen, wann die letzte Beitragsanpassung war und wie hoch sie ausgefallen ist. Denn wie alle wissen, steigen die Kosten im Gesundheitswesen jedes Jahr. Auch für private Krankenversicherer. Und deshalb kommt es auch immer wieder zu Beitragsanpassungen, die die Preisveränderungen im Gesundheiswesen widerspiegeln. Theoretisch können sich geringere Kosten im Gesundheitswesen auch positiv auf die Beiträge auswirken. Doch das ist höchst unwahrscheinlich und somit ist eher mit Steigerungen zu rechnen.
Wichtig ist auch der Alter des gewählten Tarifs, weil gerade junge Tarife, also solche, die noch nicht lange am Markt sind, überproportional ansteigen. Grund dafür ist, dass diese jungen Tarife aus Wettbewerbsgründen künstlich billig gemacht und von den anderen Tarifen "gesponsert" werden. Das ist legal und sorgt aber für eine Wettbewerbsverzerrung, die der Kunde durch spätere hohe Beitragssteigerungen deutlich zu spüren bekommen wird.

Der aufgeklärte Versicherungsinteressent fragt dann den Vermittler nach den so genannten "Risikokennziffern", die etwas über die Leistungsfähigkeit des gewählten Tarifs und die gewählte  Versicherungsgesellschaft aussagt. Und gerade hier trennen sich "Spreu vom Weizen".
Es gibt noch weitere Details, die es zu berücksichtigen gilt. Diese zu erläutern würden den Rahmen dieser Pressemeldung ganz einfach sprengen. Daher sollte sich jeder Interessent schon von vorne herein an unser Maklerbüro wenden, um sich ein individuelles Angebot mit dem bestmöglichen Preis-Leistungsverhältnis ausrechnen zu  lassen.





verwendetes Original-Photo:

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