spezielle Informationen für Sie zusammengestellt:
zurück senden drucken

Zusatzbeitrag oder Leistungskürzungen: Mindestens 20 gesetzliche Krankenkassen haben zu dünnes Finanzpolster

 

Nachdem die vor dem Aus stehende Pleitekasse City BKK selbst ohne fremde personelle Hilfe kaum mehr arbeitsfähig ist, kommen weitere Hiobsbotschaften : Auch große Krankenkassen sind unterfinanziert. Es drohen weitere Zusatzbeiträge oder Leistungskürzungen.

 

 

 

Namhafte Zeitungen und Presseagenturen melden, dass den gesetzlich Versicherten von mehr als 20 gesetzlichen Krankenkassen Zusatzbeiträge oder Einschränkung von Leistungen drohen. Grund ist die Unterschreitung der gesetzlichen Pflichtreserve von einem Viertel der monatlichen Ausgaben. Das Bundesversicherungsamt bestätigt, dass bereits 93 der 150 Krankenkassen unter Aufsicht stehen - bei mehr als 20 von ihnen fehlt die vorgeschreibene Rücklage, also einem Viertel der monatlichen Ausgaben. Allerdings werden keine Namen genannt. Einzig der Kommentar eines Sprechers des BVA lautete, dass auch "größere Kassen dabei seien". Werden diese Reserven bis zur Abgabe der Haushaltspläne 2012 nicht aufgefüllt und haben die betroffenen Kassen nicht nachgewiesen, dass sie wieder über die Mindestreserve verfügen, droht Ungemach für die Versichertengemeinschaft: Entweder müssen die Einnahmen durch eine Ausweitung der Zusatzbeiträge erhöht - oder die Kosten durch einen Abbau der freiwilligen Leistungen gesenkt werden.

Die freiwilligen Leistungen stehen auf dem Prüfstand

Bei den gesetzlichen Krankenkassen sind 95 % alle Leistungen gesetzlich vorgeschrieben. Lediglich 5 % freiwilliger Leistungen beinhalten viel Sinnvolles: Kuren zum Beispiel oder Rehabilitationsmaßnahmen, aber auch Zusatzleistungen für die häusliche Pflege, die Hospizpflege, alternative Heilmethoden oder Impfungen. Diese Leistungen stehen ebenso auf dem Prüfstand wie die eingereichten Rechnungen. Diese werden zukünftig deutlich häufiger und regider auf Leistungspflicht überprüft als bislang.

Wie Mikado: Wer die Zusatzbeiträge zuerst erhöht, erleidet zuerst den finanziellen Tod

Schuld daran sind die Versicherten selbst. Denn schon für 20 oder 30 Euro Beitragsdifferenz zwischen den einzelnen Kassen setzte die große Kassenwanderung ein. Die Kasse also, die sich mit ihren Zusatzbeiträgen zuerst erhebt, setzt eine große Mitgliederwanderung in Gang und lässt die Jahresplanungen vieler Kassen binnen weniger Wochen über den Haufen werfen. Sie erlebt, dass sie einen großen Teil ihrer Versicherten an die Konkurrenz verliert. Meistens sind es sogar die begehrten jungen Versicherten, die mehr einzahlen als sie kosten. Um die Kosten jedoch in den Griff zu bekommen, ohne gleichzeitig Mitglieder zu verlieren, müssen sie in die kalte Beitragserhöhung einsteigen: Durch Reduzierung der Leistungen und in der Hoffnung, dass sie das Kassensterben als eine von wenigen überleben wird. Damit dürften sich die Versicherten ihre Leistungen selbst weggewechselt haben.

Lösung gegen Leistungsreduzierung: private Zusatzversicherungen

Entgegen einer gesetzlichen Krankenkasse, die nur das ausgeben kann, was durch Pflichtversicherte Mitglieder gerade eingezahlt wird ("Umlageverfahren"), haben private Krankenversicherungen den Vorteil, dass sie vereinbarte Leistungen über den gesamten Vertragszeitraum hinweg garantieren müssen. Durch die kalkulatorische Grundlage ("Kapitaldeckungsverfahren"), die der privaten Krankenversicherung inne ist, können die Versicherungseiträge steigen, wenn die Leistung selbst teurer wird, also diejenigen ihre Preise erhöhen, die die Leistungen erbringen. Doch an den garantierten Leistungen selbst dürfen keine Abstriche gemacht werden. Aus diesem Grund sind private Krankenversicherer im Vorteil und bieten nicht nur eine verlässliche Kalkulationsgrundlage, was die Leistungen angeht, sondern sie bieten sogar die Möglichkeit, sich die garantierten Leistungen nach eigenem Anspruch zusammenstellen zu lassen.

Marktübersicht hat, wer verschiedene Wahlmöglichkeiten bietet.

Innerhalb des Spektrums der Angebote ist die Auswahl riesig. Mehr als 40 private Versicherungsgesellschaften buhlen um die Gunst der Kunden. Wer will da noch den Überblick bewahren? Es gibt jedoch eine Berufsgruppe, die das besonders gut kann: Versicherungsmakler. Versicherungsmakler arbeiten im Auftrag ihrer Kunden und suchen mit deren Vorgaben nach einem geeigneten Versicherer. Dabei ist der Preis nur eine Komponente. Die andere ist die Leistungsfähigkeit desjenigen Versicherers, der in die engere Auswahl genommen wird.

Wer sich ein maßgeschneidertes Angebot zusammenstellen lassen möchte, der sollte sich ein Angebot ausrechnen lassen. Dazu gibt es für Ihre Anfrage ein Kontaktformular.

Im folgenden Videobeitrag wird über die üblichen Leistungen der privaten Krankenversicherungen berichtet:

 

 



Sie haben Fragen? Dann stehen wir Ihnen für Fragen gerne zur Verfügung.

verwendetes Original-Photo:

Birgit Reitz-Hofmann - Fotolia.com




zurück  senden  drucken