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Geschenke von der Firma - vermögenswirksame Leistungen


In Sachen Vermögensbildung sind die Deutschen meist nicht pfiffig genug: Nur jeder Sechste beansprucht die zusätzliche finanzielle Hilfe vom Chef - alle anderen verschenken jährlich Milliarden. Dabei ist es so einfach an das zusätzliche Geld des Chefs zu kommen.

 

 

Dass die meisten Deutschen die Geschenke des Arbeitgebers verschmähen geschieht wohl aus reiner Unwissenheit. Wir reden hier über "Vermögenswirksame Leistungen (VL)", die ein kostenloses Zusatzeinkommen in Form von Vermögensbildung bedeuten und oft sogar mit einer Zulage des Staates versüßt werden.

Wie der Arbeitskreis Verbrauchs-und Medienanalyse herausgefunden hat, nutzen nur 15 Prozent aller deutschen Haushalte diese Form der Vermögensbildung. Finanzexperten der Verbraucherzentrale Niedersachsen in Hannover wissen davon ein Lied zu singen. Wenn sie in ihren Beratungen von "Vermögenswirksame Leistungen (VL)" sprechen, werden sie oft nur ungläubig angesehen.

Die Unkenntnis rührt auch daher, weil nicht jedermann Anspruch darauf hat, denn sie muss im Tarif- oder Arbeitsvertrag konkret geregelt sein. Nach Information der Zeitschrift "Finanztest" (Ausgabe 4/2011), einer Publikation der Stiftung Warentest, bekommen Beamte etwa 6,65 Euro monatlich, Metallarbeiter 26,59 Euro und Banker 40 Euro.

Wer diese Arbeitgebergeschenke nicht annimmt, verschenkt Geld, denn diese Leistungen sollte man unbedingt annehmen, denn sie sind nicht an bestimmte Einkommensgrenzen gebunden, wie viele glauben. Vielmehr beziehen sich die Grenzwerte lediglich auf die staatlichen Zulagen, die bei bestimmten Anlageformen gewissermaßen als "Sahnehäubchen" obendrauf kommen. Die so genannte "Arbeitnehmersparzulage" wird immer dann gezahlt, wenn Ledige nicht mehr als 17.900 € und Verheiratete nicht mehr als 35.800 € im Jahr verdienen, sofern das Geld in einen Bausparvertrag gesteckt wird oder davon ein Baukredit getilgt wird. Beim Aktienfondssparen gibt es andere Grenzen: Sie liegen bei 20.000 Euro für Alleinstehende und 40.000 Euro für Ehepaare.


Niedrigverdiener sollten nicht verzichten

Auch Geringverdiener sollten die staatliche Förderung auf jeden Fall mitnehmen und einen Vertrag abschließen, dessen Produkt staatlich gefördert wird. Allerdings hängt es auch von einer persönlichen Risikobereitschaft ab, für welches Produkt man sich interessiert. Wer konservativ, also sicherheitsorientiert denkt, sollte lieber auf den sicheren Bausparvertrag zurückgreifen, während risikoorientierte Menschen eher nach Aktienfonds greifen. Die relativ sichere Rendite von 3,35 Prozent für Bausparangebote empfiehlt auch die Zeitschrift "Finanztest".


Arbeitgeber zahlen direkt auf das VL-Konto

Welche Anlageform auch immer gewählt wird: Der Arbeitgeber zahlt das Geld nicht an den Arbeitnehmer aus, sondern direkt auf das genannte Sparvertragskonto ein, dessen Laufzeit sieben Jahre beträgt, von denen nur sechs Jahre Geld eingezahlt wird und er ein Jahr ruht. Damit kein Geld verschenkt wird, sollte man sich rechtzeitig um einen neuen Vertrag kümmern.

Unser Maklerservice: Wir checken Ihre vermögenswirksame Leistungen

Sie wissen nicht, ob Sie einen Anspruch auf vermögenswirksame Leistungen haben? Oder Ihr Vertrag läuft demnächst ab und Sie wünschen einen Anschlußvertrag? Dann sollten Sie sich schnell mit uns in Verbindung setzen:

 

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verwendetes Original-Photo:

Andre Bonn - Fotolia.com




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