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Der Ruf des Goldes - ein unsicherer Kantonist

 

Auch wenn sich der Goldpreis seit Herbst 2010 fast verdoppelt hat, ist dies kein Garant für weitere Steigerungen. Im Gegenteil: Die Hochpreis-Phase kann jederzeit beendet sein. Gut für denjenigen, der sich seine Gedanken über Renditen, Gefahren und Risiken gemacht hat, die mit dem Investment in Gold zusammenhängen. Hier einige Aspekte...

 

 

Immer neue Topnotierungen des Goldpreises lässt manchen verzweifelten Kapitaleigner nach Goldbarren greifen und viele haben dies bereits getan. Noch nie war Gold so teuer (oder anders ausgedrückt: wertvoll) wie heute, erscheint Gold doch als attraktive Anlage, wo sein Preis seit Wochen von Höchstpreis zu Höchstpreis klettert. Auch vor dem Angesicht des aktuellen (wieder einmal) Höchstpreises von über 1.700 US-Dollar pro Feinunze (Notierung am Montag, 8.8.2011) ist ebenso höchste Vorsicht geboten, denn Gold ist nicht die ideale Alternative zu anderen Anlageformen, wie die Verbraucherzentrale im Interview mit der WELT ONLINE bestätigt. Denn diese teilt mit: "Wir raten auch jetzt nicht, in Gold zu investieren!"

Wer den glänzenden und wertvollen Anblick von Gold liebt, kann sich durchaus damit eindecken und es spricht nichts dagegen, es zu besitzen. Doch wer Gold als einziges oder wichtigstes Anlageprodukt hält, läuft Gefahr, viel Geld zu verlieren, wie die Verbraucherschützer weiter erklären. Einen Hinweis auf den Anteil oder gar eine Faustregel, wie viel des Vermögens in Form von Gold angelegt werden soll, geben sie auch nicht, da es von vielen Einzelfaktoren abhängt. Angst vor fallenden Börsenkursen oder steigender Inflation ist ein schlechter Ratgeber, weil Goldanlagen hochspekulativ sind.

Gold wird in Dollar gehandelt!

Ein weiterer wichtiger Aspekt der Goldanlage ist der Handel in Dollar, der momentan ein großes Währungsrisiko darstellt. Geht der Dollarkurs nach unten, ist das schlecht für alle Goldinvestments und bringt, anders als Tagesgeld oder Bundesschatzbriefe, keine Zinsen.
Auch das Aufbewahrungsrisiko lastet auf den schönen Goldbarren oder -münzen. Bei Aufbewahrung im Haussafe oder gar im Wandschrank sind sie weder vor Dieben, noch vor Feuer geschützt. Und wer sein Gold in der Bank deponieren möchte, muss mit etwa 40 Euro Miete im Jahr für den Banksafe rechnen - was wiederum die Rendite schmälert oder weiter nach unten zieht.

Große Stückelungen bevorzugen

Und wer sich trotz aller Risiken für den Kauf von Gold entschieden hat, sollte es in möglichst großen Stückelungen kaufen. Denn kleine Barren und kleine Münzen seien in den Herstellungskosten teurer, was sich auf den Kauf niederschlägt. Wer dennoch kleinere Münzen kauft, dass er sie einzeln verkaufen kann, hat offenbar so wenig Vertrauen in deutsche Wirtschaft und Politik, dass er sein Lebensmodell ohnehin gänzlich neu definieren sollte.

Beratung ist Trumpf!

Börse ist ebenso Psychologie wie der Gold- oder Ölpreis. Sind die Märkte unruhig oder gar panisch, kommt es zu den Reaktionen, wie wir sie in den vergangenen Tagen und Wochen erlebt haben, als die Börsen verrückt spielten und weiterhin spielen. Wer jedoch Wert auf eine seriöse Beratung in Fragen seiner Vermögenswerte und -anlagen legt, sollte sich mit (s)einem Partner des Vertrauens in einem ruhigen Gespräch zusammensetzen, die "IST"-Situation feststellen und die Frage klären, was sein "SOLL". Dafür stehen wir Ihnen für Ihre Fragen gerne zur Verfügung.

Sie haben Fragen? Dann stehen wir Ihnen für Fragen gerne zur Verfügung.

verwendetes Original-Photo:

Andre Bonn - Fotolia.com




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