Beteiligung an jungen, innovativen Unternehmen
Der Fonds wird das zur Verfügung stehende Kapital dafür verwenden, Beteiligungen an kleineren und mittelständischen, nicht börsennotierten Unternehmen zu erwerben. Zielunternehmen sind vor allem junge, innovative Firmen, die die Investition der Fondsgesellschaft zur Finanzierung von Forschung und Entwicklung, zur Markteinführung ihrer Produkte oder zu deren Vertrieb benötigen und keine klassische Bankenfinanzierung erhalten. Bei diesen Unternehmen handelt es sich aus steuer- und haftungsrechtlichen Gründen in aller Regel um Kapitalgesellschaften.
Der MIG Fonds 4 möchte somit zwei Interessen zusammenführen: Jungen Hochtechnologie-Unternehmen wird dringend benötigtes Eigenkapital zur Verfügung gestellt und andererseits erhält eine Vielzahl von Anlegern auch mit kleineren Beteiligungsbeträgen die Chance, an einer möglichen Wertsteigerung solcher Unternehmen zu partizipieren.
- Affiris AG
- BRAIN AG
- cerboMed GmbH
- Efficient Energy GmbH
- Ident Technology AG
- SuppreMol GmbH
AFFiRiS AG, Wien/Österreich (gegr. 2003)
Affiris entwickelt Medikamente für bisher nicht behandelbare Krankheiten mit hohem therapeutischen Bedarf. Im Fokus stehen zunächst Morbus Alzheimer und Arteriosklerose. Affiris arbeitet an synthetischen Impfstoffen, die eine hochspezifische Immunantwort mit maßgeschneiderten Antikörpern ermöglichen. Die bei herkömmlichen Impfungen oft auftretenden nachteiligen Nebenwirkungen sind mit dieser Strategie nahezu ausgeschlossen, weshalb hervorragende Sicherheitsprofile für die anstehenden klinischen Studien erwartet werden.
www.affiris.com
BRAIN Biotechnology Research And Information Network AG, Zwingenberg (gegr. 1993)
Brain gilt als Pionier in der sog. weißen Biotechnologie, die industrielle Verfahren durch biologische Prozesse verbessert oder ersetzt. Brain entschlüsselt die Gensequenzen der für die nachwachsenden Rohstoffe verantwortlichen Mikroorganismen. Unter Nutzung dieses Bioarchivs, identifiziert Brain neue Enzyme oder bioaktive Substanzen für die Chemische Industrie, die Life Science-Branche sowie den Pharma- und Kosmetikmarkt und erarbeitet die Grundlagen zu deren industrieller Anwendung. Dr. Holger Zinke, Gründer der Brain AG, erhielt 2008 für seine Arbeit den Deutschen Umweltpreis.
www.brain-biotech.de
cerboMed GmbH, Erlangen (gegr. 2005)
Cerbomed bewegt sich zwischen Medizintechnik und Neurotechnologie, mit dem Ziel, den ersten Vagusnervstimulator zu entwickeln, der transkutan und nicht invasiv zum Einsatz kommen kann. Die Vagusnervstimulation findet bereits in der Behandlung von Depressionen und Epilepsie Anwendung, kann jedoch transkutan weitaus breiter, weil kostensparender zugänglich gemacht werden. Das innovative Therapieverfahren und die Erfolgschancen des Geschäftsmodells wurden bereits mit 6 Innovations- und Gründerpreisen ausgezeichnet.
www.cerbomed.com
Efficient Energy GmbH, Sauerlach (gegr. 2006)
Efficient Energy entwickelt, produziert und vertreibt technische Anlagen zur häuslichen Energienutzung. Bereits zum Patent angemeldet ist eine neuartige Wärmepumpe für die häusliche Heiztechnik, die den Energieverbrauch fast halbiert. Efficient Energy hat bisher 10 Erfindungen zum Patent angemeldet. Das Unternehmen zielt auf den weltweiten Markt der Heizungs-, Klima- und Kältetechnik mit einem Umfang von ca. 65 Mrd. Euro ab.
www.efficient-energy.de
Ident Technology AG, Weßling (gegr. 2004)
Hauptprodukt von Ident ist die eigene Skinplex-Technologie, die unter Ausnutzung der elektrischen Leitfähigkeit der menschlichen Haut, eine neuartige Mensch-Maschine-Kommunikation ermöglicht. Funktionssignale können kabellos und mit äußerst geringem Speicherplatz ausgelöst werden. Insbesondere in der Automobilindustrie, aber auch in den Bereichen IT, Telekommunikation, Handel, Gebäudemanagement, Industrieautomation und Konsumentenelektronik (z. B. Spielekonsolen) eröffnet das ganz neue Anwendungsmöglichkeiten. Skinplex wird bereits erfolgreich in den USA vermarktet.
www.ident-technology.com
SuppreMol GmbH, Martinsried/München (gegr. 2002)
Suppremol ist eine Ausgründung aus dem Labor des Chemie-Nobel-Preisträges Robert Huber vom Max-Planck-Institut. Das biopharmazeutische Unternehmen nutzt das therapeutische Potenzial von Fc-Rezeptoren zur Behandlung von Autoimmunkrankheiten. Das Leitprodukt der Firma ist ein löslicher Fc-Rezeptor (sFcR), der in einem ursächlichen Entwicklungsschritt einer Krankheit eingreift. Damit ist eine realistische Chance zu höherer Wirksamkeit und deutlich reduzierten Nebenwirkungen gegeben.
www.suppremol.com
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